Ausbau von drei weiteren Radwegerouten in Niederösterreich

Land stellt 10,5 Millionen aus Regionalförderung zur Verfügung

St.Pölten (NLK) - Der Radtourismus in Niederösterreich ist seit Jahren ein wichtiges Standbein der heimischen Fremdenverkehrswirtschaft. Deshalb wird auch ständig das bestehende Radwegenetz ausgebaut, um das Angebot zu erweitern. Grundlage dafür bildet eine Expertise der Eco Plus, die auf bestehende Lücken im Radwegenetz hinweist. Dazu gehört unter anderem die Route zwischen Wien und St.Pölten. Der Radweg von der Wiener Stadtgrenze bis Preßbaum wurde bereits fertiggestellt, nun sollen die Abschnitte zwischen St.Pölten und Neulengbach (rund 8,3 Kilometer) sowie zwischen Maria Anzbach und Preßbaum (rund 11,3 Kilometer) radfahrtauglich ausgebaut werden. Das Land stellt dafür Regionalisierungsmittel in der Höhe von 6,18 Millionen Schilling zur Verfügung. Die Trasse verläuft zur Gänze abseits der B 44 (Neulengbacher Straße) und bindet sowohl an das Wiener Radwegenetz als auch an den Traisentalradweg an. Weiters besteht bei Neulengbach eine Verbindung mit dem Radweg "Große Tulln" sowie mit einigen kleinregionalen Radwegen im Umland von Wien.

Eine beliebte Radroute in Niederösterreich ist heute der Traisentalradweg, der im Gemeindegebiet von Traismauer vom Donauradweg abzweigt und entlang der Traisen über St.Pölten bis nach Lilienfeld führt. Der Traisentalradweg wird nicht nur wegen seiner Attraktivität und seiner kulturellen Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke geschätzt, wegen seiner ebenen Trassenführung entspricht er auch besonders den Bedürfnissen der Familien. Bis auf einen 7,5 Kilometer langen Abschnitt im Gemeindegebiet von Herzogenburg und einen 5,1 Kilometer langen Abschnitt in Traismauer ist der Radweg zur Gänze asphaltiert. Nun soll auch auf diesen Abschnitten ein Asphalt aufgebracht werden, das Land steuert dafür 2,33 Millionen Schilling aus der Regionalförderung bei.

Auch der Radweg zwischen Wiener Neustadt und Erlach soll bis Ende 1999 auf einer Länge von 10 Kilometern ausgebaut werden. Einzelne Abschnitte wurden bereits teilweise fertiggestellt, offen sind noch verschiedene Asphaltierungsarbeiten und die Unterführung einer Landeshauptstraße. Für den Ausbau des Radweges stellt das Land über zwei Millionen Schilling aus der Regionalförderung zur Verfügung. Im Gemeindegebiet von Erlach ist zudem ein Anschluß an die Radrouten der Buckligen Welt mit Anbindung ins Burgenland sowie dem Pittental-Radweg und dem Schwarzataler Radwanderweg gegeben.

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