Wiener Liberale kritisieren "Schildbürgerstreich" in der Gumpendorfer Straße

Pöschl und Grätzner: Befragung der betroffenen BürgerInnen kommt zu spät!

Wien (OTS) Die Schließung der Gumpendorfer Straße für den Individualverkehr bezeichneten heute Hanno Pöschl, Verkehrssprecher der Wiener Liberalen und Bezirksrat Heinrich Grätzner als "Schildbürgerstreich".

Die Gumpendorfer Straße war seit dem Bau der U 3 stadtauswärts ab der Rahlgasse für den Individualverkehr gesperrt, nur die für Autobuslinie 57 A und für Taxis bestand eine Ausnahmeregelung. Für die Dauer von sechs Montaten wurde aber probeweise die Laimgrubengasse von der Linken Wienzeile aus geöffnet, die Befahrung der Gumpendorfer Straße für den Individualverkehr in beide Richtungen befristet frei gegeben.

Am Ende des Probebetriebes, also Ende August, hätte laut Beschluß der Bezirksvertretung eine BürgerInnenbefragung stattfinden sollen, so Grätzner. Statt dessen wurde die Öffnung mit 1. September wieder zurück genommen und sämtliche Verkehrs- und Verbotsschilder wieder aufgestellt, die BürgerInnenbefragung sei von der Bezirksvostehung erst für Ende September festgelegt worden, kritisierte der liberale Bezirksrat.

"Es ist sehr rätselhaft", meinte dazu Hanno Pöschl, "und erinnert fatal an die Politik des Dorfes Schilda, daß den Betroffen nicht die Chance gegeben wird, zeitgerecht ihre Meinung kund zu tun. Bei positivem Entscheid hätte die schon erfolgte Öffnung einfach bestehen bleiben und auch Kosten gespart werden können."

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