Internationale Blamage der Staatspolizei

Wien (OTS) - Die Staatspolizei will dem früheren Bediensteten des FPÖ-Parlamentsklubs Dr. Gerhard Staudinger, wie dessen Vertreter Tull feststellte, nachweisen, daß Staudinger zu den Financiers internationaler rechtsextremistischer und revisionistischer Kreise gehört.

Das Bundesministerium für Inneres (Staatspolizei) behauptet im Bericht des BMI vom 17.12.1997 auf den Seiten 4 und 5, daß Juan Maler, Miguel Serrano, Pedro Varela-Gleiss, der deutsche Rechtsextremist und Revisionist H.U.R. (Nur Initialen, da dieser bereits verstorben ist), der Hamburger Anwalt Jürgen Rieger, sowie der ehemalige Rechtsanwalt Manfred Röder, "zu jenem verantwortlichen Personenkreis gehören, der in der "Internationalen der Nationalen" vertreten ist und dessen Zielrichtung maßgeblich bestimmt."

Tull besitzt ein Schreiben des Bundesministeriums für Inneres der Bundesrepublik Deutschland (Bundesamt für Verfassungsschutz) vom 31.Juli 1998, IS 2 - 612000 II, in dem es heißt:

"Auf Ihre Nachfrage teile ich Ihnen mit, daß den deutschen Sicherheitsbehörden eine rechtsextremistische Organisationsstruktur oder ein Aktionsbündnis mit der Bezeichnung "Internationale der Nationalen" n i c h t bekannt ist.

Tull meint, diese internationale Blamage sei die Folge der laienhaften und schlampigen Ermittlungen, über die noch zu reden sein wird.

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