Zimmermeister: Die Konjunktur erholt sich

Durchschnittlicher Auftragsbestand erstmals wieder leicht gestiegen - zusätzliche Personaleinstellungen geplant

Wien (PWK) - Die Konjunktursituation im österreichischen Zimmermeistergewerbe hat sich im 2. Quartal 1998 leicht erholt, meldet das Institut für Gewerbe- und Handwerksforschung, IfG. Nach dem kontinuierlichen Rückgang der Auftragsbestände in den letzten Jahren konnten die Unternehmen heuer erstmals wieder eine leichte Steigerung verzeichnen. Im Durchschnitt sind die rund 1.500 Zimmermeisterbetriebe für 12,4 Wochen ausgelastet, was einer Steigerung um 1,8 Prozent gegenüber dem 1. Quartal 1998 entspricht. Der Anteil der öffentlichen Aufträge ist von 9 Prozent im Vorjahr auf nunmehr 10 Prozent gestiegen. ****

Per Saldo meldeten im Bereich (Fertig-)Hauserzeugung nur noch 2 Prozent der Betriebe sinkende Auftragsbestände gegenüber dem Vorjahresquartal, im Bereich Dachneubau waren es allerdings immer noch 21 Prozent, und im Bereich Dachausbau/Sanierung 4 Prozent der Betriebe. Im Bereich Parkettherstellung verzeichneten 92 Prozent der Betriebe gleichbleibende Auftragsbestände.

Die Auftragseingangserwartungen der Zimmermeister für das 3. Quartal 1998 haben sich im Vergleich zum Vorjahr spürbar verbessert:
18 Prozent der Betriebe erwarten steigende Auftragseingänge (Vorjahr:
11 Prozent), 17 Prozent befürchten sinkende Auftragseingänge (Vorjahr: 25 Prozent). In Vorarlberg sind die Unternehmen besonders optimistisch: Per Saldo rechnen 29 Prozent mit steigenden Auftragseingängen. Hingegen befürchtet jeder dritte burgenländische Betrieb rückläufige Auftragseingänge.

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