Onodi: Erster Frauengesundheitsbericht für Niederösterreich ist Meilenstein in der Gesundheitspolitik

Einrichtung von Frauengesundheitsfördermodellen für NÖ Krankenhäuser

St. Pölten, (SPI) – "Der von Landesrat Dr. Hannes Bauer geplante erste Niederösterreichische Frauengesundheitsbericht stellt einen Meilenstein in der Gesundheitspolitik Niederösterreichs dar. Nicht nur wird an modernste medizinische Erkenntnisse angeschlossen, auch wird erstmals mit der Vernetzung wissenschaftlicher Daten versucht, geschlechtsspezifische Schwerpunktthemen wissenschaftlich aufzuarbeiten", stellt die Gesundheitssprecherin der NÖ Sozialdemokraten und 2. Präsidentin des NÖ Landtages, Abg. Heidemaria Onodi, fest. Um die Bedürfnisse und Anliegen von Frauen besser verstehen zu können, ist es einfach notwendig, Informationen über die Gesundheit der Frauen zu sammeln und aus dieser Perspektive zu analysieren. Aufbauend auf den Ergebnissen eines vom Ludwig Boltzmann Institut für Frauengesundheitsforschung erstellten "Austrian’s Health Profile" wird in den nächsten Monaten der erste "Frauengesundheitsbericht für Niederösterreich" erarbeitet werden.****

Neben der Erhebung der demographischen und sozioökonomischen Situation wird der Gesundheitsstatus (Lebenserwartung, Mortalität, Erkrankungen, Morbidität, subjektive Beschwerden, Eßstörungen, Reproduktive Gesundheit, ect.), der Lebensstil und das Gesundheitsverhalten zentraler Angelpunkt der Untersuchung sein. Optional dazu wird überlegt, die Untersuchung auf spezielle Zielgruppen, auf die Themen "Arbeit und Gesundheit" sowie "Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung" zu vertiefen.

"Mit diesem Frauengesundheitsbericht wird damit erstmals wissenschaftlich eine speziell auf Frauen und junge Mädchen zugeschnittenes "Gesundheitskonzept" erarbeitet. In den bisherigen Forschungsergebnissen wurden wichtige Defizite bei der Beachtung der Bedürfnisse von Frauen und Mädchen aufgezeigt – diese sollen nun bereinigt werden. Ein Frauengesundheitsbericht ist daher – wie bereits internationale Erfahrungen zeigen – ein sehr gutes Instrument für die Prävention, aber auch für die Behandlung und Nachsorge", so die SP-Gesundheitssprecherin. "Auf Basis des Gesundheitsberichtes wäre es möglich, Frauengesundheitsförderungsmodelle in den Krankenhäusern zu schaffen, wie sich dies bereits seit fünf Jahren, z.B. in der Wiener Semmelweis-Frauenklinik, bewährt. Niederösterreich setzt damit wichtige Akzente und behauptetet seine Spitzenposition im Gesundheitswesen Österreichs", so Onodi abschließend.
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