Geheimdienstunterlagen aufgetaucht: Österreichs Politik kooperierte mit Superterrorist Abu Nidal

NEWS EXKLUSIV: Österreich unterstützte Terrororganisation - Vorausmeldung zu NEWS 36/3.9.98

Wien (OTS) - Die österreichische Regierung hat sich mit Abu Nidal, dem meistgesuchten Terroristen der Welt, auf einen haarsträubenden Deal eingelassen: Das geht aus streng vertraulichen Unterlagen in einem westlichen Geheimdienstarchiv hervor, die News exklusiv vorliegen. Danach war Nidals Stellvertreter ab 1988 immer wieder zu Verhandlungen im Innenministerium in Wien, um die Freilassung der in Österreich inhaftierten Gesinnungsgenossen zu erreichen. Initiiert wurde der Geheimpakt offensichtlich unter dem damaligen Innenminister Karl Blecha. Darauf weisen Aktenvermerke des damaligen Stapo-Chefs Anton Schulz hin. Aber auch Außen- und Justizminister waren involviert. Österreich hat die Terrorbande außerdem mit Stipendien und kostenlosen Krankenhausbehandlungen unterstützt, belegen die in News erstmals veröffentlichten Geheimprotokolle. Im Geheimdienstarchiv fanden sich auch Fotos von der Ankunft des Nidal-Stellvertreters in Wien. Und, so die sensationelle News-Enthüllung: Seit Mitte der 80er Jahre lebt eine Tochter Abu Nidals in Wien, Nidals Frau war wiederholt zu Gast, was den Verdacht nahelegt, daß Nidal Österreich zur Drehscheibe seiner Terroraktivitäten gewählt hat, schreibt News in seiner morgen erscheinden Ausgabe.

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