Konflikt zwischen Stadt Wien und "Josefstadt" um 11 Millionen Subvention

Wien (OTS) - Zwischen dem Theater in der Josefstadt und der Stadt Wien gibt es Auffassungsunterschiede über Subventionen in beträchlicher Höhe. Wie das Wochenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, möchte das Theater zur bisherigen Subvention 11 Millionen (10 Millionen plus Inflationsabgeltung) zusätzlich. Die Auszahlung dieser Summe ist aber laut Kulturstadtrat Marboe nicht vorgesehen. Die "Josefstadt"-Direktion verweigert daher derzeit die Entgegennahme der von Marboe geschaffenen Dreijahressubvention.

Das Geld wurde laut NEWS vom Bund dem mehrheitlich gemeindeeigenen Raimundtheater weggenommen und der "Josefstadt" zugeleitet. Die Stadt konterte, indem sie der "Josefstadt" dieselbe Summe abzog. Nun ist die Subvention zwar unverändert, doch die Direktion ist überzeugt, die volle Summe - 11 Millionen - stünde ihr zu.

In News kündigt Marboe nun an, mit fünf Millionen - aber nicht mehr - entgegenzukommen. Das ist für "Josefstadt"-Geschäftsführer Jungbluth undenkbar. "Wir können ohne die vollen 11 Millionen nicht ausgeglichen bilanzieren und müßten Produktionen kappen. Das kommt aber nicht in Frage. "Aus finanziellen Gründen sei auch der Rabenhof von der Schließung in zwei Jahren bedroht.

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