Investitionsprogramm für Höllentalbahn:

Streckenverlängerung und Sanierung der Gleisanlagen

St.Pölten (NLK) - Mit einem umfassenden Investitionsprogramm soll nun die Erhaltung der historischen "Höllentalbahn" im südlichen Niederösterreich gesichert werden. So ist vorgesehen, in den nächsten Jahren vor allem die Gleisanlagen zwischen Reichenau an der Rax und Hirschwang zu sanieren und die Strecke wieder bis Payerbach zu verlängern. Auch die Sanierung der Haltestelle und der teilweisen desolaten Fahrzeughalle in Hirschwang ist vorgesehen. Um den Gästen entsprechenden Komfort und Nostalgiestimmung bieten zu können, wird weiters in den Fuhrpark investiert. Deshalb werden Waggons im Stil der ehemaligen Payerbacher Triebwagen umgebaut und eine Dampf- und eine Elektrolokomotive generalüberholt. Insgesamt werden fast 12 Millionen Schilling in diese touristische Attraktion investiert, das Land steuert aus Regionalisierungsmitteln rund 6,1 Millionen Schilling bei.

Betrieben wird die heute teilweise über 80 Jahre alte Schmalspurbahn von Payerbach über Reichenau nach Hirschwang seit 1979 von der österreichischen Gesellschaft für Lokalbahnen. Mit der Einstellung des Dampfbetriebes im Jahr 1989 und mit der Verkürzung der Strecke auf dem Abschnitt Reichenau - Hirschwang im Jahr 1993 mußte ein starker Rückgang der Fahrgäste hingenommen werden. Mit dem Investitionsprogramm möchte man die Schmalspurbahn wieder für den Tourismus attraktiver machen. Mit der Nutzung der gesamten Strecke und einem entsprechenden Fuhrpark ab dem Jahr 2000 soll die Zahl der Fahrgäste auf jährlich 15.000 bis 16.000 erhöht werden.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2163

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK