Forum Biotechnologie: Darstellung in der Öffentlichkeit bezüglichder Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung irreführend!

Greenpeace Ente: Verunsicherungstaktik auf Kosten der Konsumenten?

Wien (OTS) - Entgegen Behauptungen in der Öffentlichkeit gibt es zur am 1. 9. 1998 in Kraft getretenen EU-Kennzeichnungsverordnung eine Übergangsfrist. Aufgrund dieser Regelung müssen Produkte, die ab diesem Tag produziert werden, entsprechend gekennzeichnet werden. Bei Produkten, die vor dem 1. 9. 1998 verpackt wurden, ist es keinesfalls gesetzwidrig, diese ohne Zusatz-Kennzeichnung zu verkaufen.

Die importierten Waren, die Greenpeace am 1. 9. 1998 in einem Supermarktgekauft hat, die GVO (gentechnisch veränderte Organismen) enthalten sollen und nicht entsprechend gekennzeichnet waren, müssen das auch noch nicht sein.

Die Kennzeichnungsverordnung ist für den Konsumenten da. Es geht darum, Waren, die mit Gentechnik in Berührung gekommen sind zu bezeichnen und dem Konsumenten die Wahl zu geben, sie zu kaufen oder nicht. Keinesfalls wurde die Kennzeichnungsverordnung zu dem Zweck der "Verbannung der Gentechnik aus den Lebensmitteln" erlassen. Es geht nicht um ein Verbot der Gentechnik sondern um einen kontrollierten und kontrollierbaren Umgang damit.

Das Thema Biotechnologie und Gentechnik ist aufgrund seiner weitreichenden Bedeutung rational nicht leicht zu erfassen und emotional mit der Angst vor dem Neuen und Unbekannten verknüpft. Das Forum Biotechnologie ist bemüht, die Konsumenten ausreichend zu informieren und dazu beizutragen, daß eine vertrauensvolle Basis für einen sinnvollen Umgang mit der Realität "Gentechnik" entsteht.

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