Muzik: Personaleinsparungen bei den ÖBB gefährden Dienstleistungsqualität

Solidarisch mit der Gewerkschaft für angekündigte Kampfmaßnahmen

St. Pölten, (SPI) – "Die vom Management der ÖBB angekündigten Personaleinsparungen im Ausmaß von etwa 10.000 Mitarbeitern gefährdet die Dienstleistungsqualität des im öffentlichen Auftrag agierenden Verkehrsunternehmens auf das Massivste. Weiters stellt sich schon langsam die Frage nach der Kompetenz der ÖBB-Führung, wenn Effizienzsteigerung ausschließlich durch Personalreduktionen – und nicht durch Marketingoffensiven im Personen- und Güterverkehr – erreicht werden sollen”, stellt der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Hans Muzik, heute fest.****

"Der Leistungsdruck auf die Mitarbeiter nimmt seit Jahren zu und es ist ausschließlich dem Engagement und dem Selbstverständnis der vielen tausend Eisenbahner zu verdanken, daß die Geschäftsergebnisse der Bundesbahnen in den letzten Jahren von positiven Rekorden geprägt sind. Wenn genau diese Mitarbeiter nun mit derart radikalen Einsparungsmaßnahmen vor den Kopf gestoßen werden, wird der gesamte positive Konsolidierungsprozeß der ÖBB gefährdet”, so Muzik weiter.

"Ich erkläre daher meine volle Solidarität mit den von der Personalvertretung angekündigten Kampfmaßnahmen und fordere das Management auf, von der Verunsicherung der Mitarbeiter durch ständig neue "Horrormeldungen” Abstand zu nehmen. Wenn es vor nicht allzulanger Zeit notwendig war, den Vorstand aufzustocken warum sollte es dann im Gegenzug notwendig sein, Mitarbeiter in den unteren Ebenen einzusparen. Wenn aufgrund des Erfolges und des Arbeitsanfalles mehr Vorstandsdirektoren benötigt werden, sollte zumindest der Personalstand in anderen Bereichen als ausgelastet gelten”, so Muzik abschließend.
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