KfV: Völlig unbegründet: Die Angst der Berufskraftfahrer vor dem Punkteführerschein

PROFI-FAHRER SIND VORBILDER -
VON "PUNKTESAMMELN" KEINE REDE ! =

Wien (OTS)- Zu der von der Bundessektion Verkehr der Wirtschaftskammer Österreich vorgebrachten Besorgnis um die Existenz der Berufskraftfahrer in künftigen Zeiten des Punkteführerscheins beruhigt das Kuratorium für Verkehrssicherheit: "Profi-Fahrer müssen im Straßenverkehr erst recht Verantwortungsbewußtsein zeigen - von "Punktesammeln" soll und darf also gar keine Rede sein."

Nach Ansicht des KfV ist die Argumentation der Wirtschaftskammer nicht nachvollziehbar. KfV-Direktor Franz Bogner: "Niemand zwingt die Berufskraftfahrer, Gesetze massiv zu übertreten - Punkte sollen ja nur für schwere Delikte vergeben werden. Die Mehrheit der Berufskraftfahrer sind keine Rowdies - warum also die Besorgnis der Kammer?"

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit setzt sich seit langem für die Realisierung des Punkteführerscheins - als probates Mittel gegen Raser und Rowdies auf der Straße - in Österreich ein. Für die KfV-Experten ist es unverständlich, daß die Umsetzung einer international erprobten und bewährten Maßnahme in Österreich derart lange verzögert wird.

Das geplante Punkteführerschein-System richtet sich gezielt gegen die gefährliche Minderheit der notorischen Schnellfahrer und rücksichtslosen Egoisten am Volant - und bietet somit Schutz und Sicherheit für die Mehrheit der angepaßten Verkehrsteilnehmer. Das große Plus am Punkteführerschein: Er gewährt den Verkehrssündern die Chance auf Einsicht und Änderung des negativen Verhaltens, nur schwere Delikte werden vermerkt. Lebensretter Punkteführerschein:
60-100 Menschenleben können pro Jahr gerettet werden.

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