KfV: Gefährliches Ferienende - 7 von 14 Todesopfern am Wochenende - Sicher Fahren mit dem Punkteführerschein

Wien (OTS) - Das Ende der Schulferien macht sich im Rückreiseverkehr bemerkbar. Die Hälfte der Unfälle mit tödlichem Ausgang ereignete sich am Wochenende. Fünf Unfälle gehen auf Kosten von nicht angepaßter Geschwindigkeit, bei zwei Unfällen war Alkohol im Spiel. Nicht angepaßte Geschwindigkeit und Alkohol am Steuer sind Woche für Woche Hauptunfallverursacher. Der Punkteführerschein stellt eine wirksame Maßnahme dar, um diesen Risikofaktoren entgegenzuwirken.

70 % der Österreicher befürworten nach einer IMAS-Umfrage die Einführung des Punkteführerscheins. Damit setzt die Mehrheit der Österreicher auf ein bereits international bewährtes System. Der Punkteführerschein hat durchwegs positive Auswirkungen auf die Unfallstatistik. Experten zufolge könnte der Punkeführerschein in Österreich jährlich 60-100 Menschenleben retten. Der Punkteführerschein richtet sich gezielt gegen die gefährliche Minderheit der notorischen Schnellfahrer und bietet für die Mehrheit der angepaßten Verkehrsteilnehmer mehr Sicherheit auf den Straßen.

Was ist der Punkteführerschein? Schweren Verkehrsdelikten sind Punkte zugeordnet. Begeht ein Fahrer eine Übertretung, werden diese Punkte in einem zentralen Strafregister vermerkt. Das Überschreiten einer bestimmten Punkteanzahl bringt Konsequenzen mit sich: Am Anfang steht die Verwarnung, dann die Aufforderung zur Nachschulung, bis hin zum Führerscheinentzug. Hinter dem Punkteführerschein steckt die Idee, à la longue das Verhalten von notorischen Verkehrssündern zu beeinflussen.

Insgesamt starben in der Vorwoche 14 Menschen, davon 9 PKW-Insassen, 1 Motorrad-Lenker, 1 Moped-Lenker. Drei Fußgänger kamen durch Fremdverschulden ums Leben. Unfallursachen waren nicht angepaßte Geschwindigkeit (5), Überholen (1), Herzversagen (1) und Übermüdung (2).

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