Jil Sander AG : Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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JIL SANDER KONZERN

Zwischenbericht Januar - Juni 1998

Umsatzanstieg

Die Umsätze im Jil Sander Konzern sind von Januar bis Juni 1998 um 17 Prozent gegenüber Vorjahr auf 106 Millionen Mark gestiegen. Diese Entwicklung resultiert vor allem aus dem internationalen Erfolg der Männerkollektion (18,8 Millionen Mark). Ohne die Männerkollektion ergibt sich ein Anstieg von knapp 2 Prozent, verursacht in erster Linie durch die unerfreuliche Marktsituation in Südostasien. Der Umsatz der Jil Sander eigenen Geschäfte ist im ersten Halbjahr 1998 um 11 Prozent gegenüber Vorjahr gestiegen, liegt aber noch unter den mit den Investitionen verbundenen Erwartungen.

Auftragseingang

Insgesamt sind die Ordereingänge Herbst/Winter 1998 für HAKA um 28 Prozent ,für DOB um 2 Prozent gestiegen. Auch hier ist die Lage in Südostasien zu erwähnen. Während im HAKA-Bereich in Fernost das Auftragsniveau der Vorsaison gehalten werden konnte, sind die DOB-Aufträge um 15 Prozent zurückgegangen. Dies betrifft die Märkte Südkorea, Hongkong und Singapur. Für Frühjahr / Sommer 1999 haben sich die Auftragseingänge für HAKA um 24 Prozent erhöht. Für DOB werden die Zahlen erst nach der Oktober-Messe vorliegen.

Das Konzernergebnis vor Ertragsteuer ist im ersten Halbjahr 1998 auf knapp 5,8 Millionen Mark gestiegen (Vorjahr 5,0 Millionen Mark). Höhere Finanzierungskosten und ein Rückgang der Lizenzerlöse um 0,4 Millionen Mark haben das Ergebnis belastet. Überdies hat sich, insbesondere wegen eines höheren Personalaufwandes, der Betriebsaufwand im Konzern um etwa 10 Prozent erhöht.

Die Ergebnisentwicklung wurde zudem durch die Verschiebung der Eröffnung des Flagship Stores Mailand belastet. Kosten für Finanzierung, Miete, Personal usw. stehen im ersten Halbjahr keine Umsatzerlöse gegenüber.

Ausblick

Bestimmend für das Geschäftsjahr 1998 ist die Konzentration auf den Ausbau der Distribution sowie des Lizenzgeschäftes. Mit der Firma Isaseta S.p.A. wurde ein Lizenzvertrag für Krawatten und Schals geschlossen. Die erste Kollektion wird im kommenden Frühjahr auf dem Markt sein. Im zweiten Halbjahr ist eine Lizenzvergabe für Herrensocken vorgesehen (Markteinführung Herbst/Winter 1999).

Die Umsätze im laufenden Geschäftsjahr werden weiterhin durch die Asienkrise beeinflußt. In dieser Region entwickeln sich nur die Märkte in Taiwan und Japan positiv. In Tokio entsteht ein neuer Flagship Store von 700 Quadratmetern mit Eröffnungstermin Anfang 1999. Trotz des schwierigen Umfeldes wird 1998 insgesamt mit einem Umsatz in Höhe von mindestens 210 Millionen Mark (nach 197 Millionen Mark 1997) gerechnet.

Für das gesamte Geschäftsjahr 1998 wird eine Entwicklung des Konzernergebnisses leicht über Vorjahr erwartet.

Mit der Eröffnung des Flagship Stores Mailand wird die Investitionsphase im Konzern abgeschlossen sein. Die Investitionen werden im Jahr 1998 etwa 9 Millionen Mark betragen.

Ende der Mitteilung

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