• 28.08.1998, 08:44:46
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  • OTS0034

Schaltbau AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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München (ots-Ad hoc-Service) -

Schaltbau im zweiten Quartal stärker Umsatz etwa auf Vorjahreshöhe

Die Schaltbau AG, München, verzeichnete im zweiten Quartal 1998
eine bessere Entwicklung als in den ersten drei Monaten. Der
verhaltene Geschäftsverlauf zu Jahresbeginn, der bedingt war durch
die aperiodische Abwicklung von Großprojekten, konnte von April bis
Juni aufgeholt werden, so daß der Konzernumsatz per Ende Juni 1998
mit 374,4 Mio DM annähernd das Niveau des ersten Halbjahres 1997
(Vj. 377,5) erreichte. Rund ein Drittel des Geschäftsvolumens
entfiel auf das Ausland. Die Ertragslage, die zu Jahresbeginn stark
von der zurückhaltenden Umsatzentwicklung beeinträchtigt wurde, war
im zweiten Quartal bereits deutlich positiv, das negative Ergebnis
konnte jedoch noch nicht ausgeglichen werden. Per 30.6.1998 lag das
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Schaltbau Konzern
mit -3,3 Mio DM noch im negativen Bereich (Vj. +4,9). Nach Steuern
und vor Anteilen Dritter ergab sich ein Fehlbetrag von -2,2 Mio DM
(Vj. +2,3). Alle Gesellschaften der Schaltbau-Gruppe haben die 1997
konzipierte Wertsteigerungsoffensive im laufenden Geschäftsjahr
fortgesetzt, die sich positiv auf die Ertragslage auswirken wird.
Das Programm zielt auf eine stärkere Internationalisierung, die
Erweiterung des Produktspektrums in Kerngeschäftsfeldern und die
Steigerung der Produktivität ab. In diesem Zusammenhang sind auch
die zum Stichtag 30.6.1998 auf 14,1 Mio DM erhöhten Investitionen
(Vj. 5,0) zu sehen. Sie betrafen vor allem den Erwerb eines
Geschäftsbereichs der Peicom Soundsystems GmbH, Teltow, durch die
Schaltbau Tochtergesellschaft InfoSystems, die ihr Produktspektrum
damit um Ansagensysteme für Bahnhöfe und Flughäfen erweitert hat.
Darüber hinaus wurde in die Einführung und den Ausbau der
SAP-Software investiert. Die Zahl der Mitarbeiter betrug im
Schaltbau Konzern per Ende Juni 3.127 (Vj. 3.271), davon waren 215
Personen im Ausland beschäftigt. Der Personalaufwand reduzierte sich
auf 126,8 Mio DM (Vj. 129,4). Obwohl die Bestellungen bedingt durch
die zurückhaltende Auftragsvergabe der Systemhersteller und der
Deutsche Bahn AG in den ersten sechs Monaten mit 347,8 Mio DM unter
dem Wert der Vorjahresperiode blieben (Vj. 519,6), verfügte das
Unternehmen zum Stichtag 30.6.98 mit 787,2 Mio DM nach wie vor über
einen sehr hohen Auftragsbestand. Der Auslandsanteil bei den neuen
Orders betrug rund 40%. Da verschiedene Großprojekte derzeit kurz vor
der Vergabe stehen, ist im weiteren Jahresverlauf vor allem bei der
Beteiligungsgesellschaft PFA vermehrt mit neuen Aufträgen zu rechnen.
Der Aufwärtstrend im zweiten Quartal wird sich daher im weiteren
Jahresverlauf fortsetzen.

Im Gesamtjahr 1998 wird ein Umsatz in Vorjahreshöhe (1997: 835,3)
erwartet, wobei sich nach wie vor branchentypische Verschiebungen
von Lieferterminen ergeben können. Das Unternehmen rechnet 1998
weiterhin mit einem deutlich positiven Ergebnis, das die
Ausschüttung einer Dividende mindestens in Vorjahreshöhe (Vj.:4,-
DM) ermöglicht. Ein wesentliches Ergebnisrisiko wurde durch den
Verkauf eines nicht mehr profitablen Segments der französischen
Tochtergesellschaft CNA bereits beseitigt.

Ansprechpartner: Schaltbau AG, Herr Schreiter (Vorstand), Tel.:
089 / 93005-201

Ende der Mitteilung
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

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