- 28.08.1998, 08:15:00
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Heinzl: Politische Verantwortung von Franz Marchat muß nun endlich geklärt werden
Langjähriger FP-Parteisekretär wird immer unglaubwürdiger
St. Pölten, (SPI) – "Angesichts der jüngsten Enthüllungen über das
tatsächliche Ausmaß des Finanzdesasters innerhalb der FPÖ-
Niederösterreich muß die politische Verantwortung des ehemaligen
und langjährigen FP-Landesparteisekretärs sowie St. Pöltner
Abgeordneten Franz Marchat nun endlich geklärt werden. Es kann
nicht angehen, daß sich Marchat als jahrelanges Mitglied der
höchsten Führungsgremien der FPÖ-Niederösterreich weiterhin seiner
politischen Verantwortung verweigert. Nach dem erzwungenen
Rücktritt und Ausschluß von Gratzer fühlte sich Marchat bereits
als neuer Landesparteiobmann. Selbst seine eigenen
Parteifunktionäre haben ihm dies am Sonderparteitag im Juni nicht
abgenommen und haben ihn nicht gewählt”, stellt der St. Pöltner
Nationalrat Anton Heinzl in einer Stellungnahme fest.****
"Die FPÖ schlägt derzeit wie ein Ertrinkender um sich. Mit Klagen,
Drohungen – ja sogar Selbstmordaufforderungen gegen ehemalige
Spitzenfunktionäre – kann der Öffentlichkeit aber keine Aufklärung
gegeben werden. Der "Filz” wird die FPÖ in die Tiefe ziehen”, so
Heinzl weiter. Was die Öffentlichkeit wirklich interessiert –
nämlich wohin die hunderten Millionen Schilling geflossen sind –
wurde bis heute nicht aufgeklärt. Wer dafür gebürgt, wer wann und
wo unterschrieben hat und wer über was und vor allem wann Bescheid
gewußt hat liegt noch immer im Dunkeln oder bei den Gerichten.
"Wenn jetzt noch Steuergelder für die Schuldentilgung herangezogen
werden sollen, so stellt sich die FPÖ Niederösterreich außerhalb
jeden Verständnisses”, so der St. Pöltner Abgeordnete
abschließend.
(Schluß) fa
Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ
Tel: 02742/200
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