Kautz: Vorhaben eines eigenen "Sportgesetzes” ist zu begrüßen

Verstärkte Rücksichtnahme auf Trendsportarten birgt touristische Potentiale

St. Pölten, (SPI) – "Das Vorhaben von SP-Bundessportsprecher Abg. Arnold Grabner zur Erarbeitung eines eigenen Sportgesetzes ist zu begrüßen – allerdings darf dieses nicht zu Einschränkungen in der doch weitgehenden Autonomie der Länder in Sachen Sport und Sportförderung führen. Weiters muß verstärkt auf die boomenden Trendsportarten – Skating, Mountainbiking, Reiten, etc. – Bedacht genommen werden, denn diese bieten neben dem Freizeit- und Sportgedanken wichtige touristische Potentiale für die Bundesländer”, stellt der Sportsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Herbert Kautz, heute fest. "Ein Bundessportgesetz darf keinesfalls zu Verschlechterungen bzw. Bürokratisierungen für die Dachverbände und die Vereine führen. Einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die vielen tausend freiwilligen Vereinsfunktionäre und ehrenamtlichen Mitarbeiter stehen wir
jedoch sicher positiv gegenüber”, so Kautz weiter.

Von Seiten des Bundes sollte jedenfalls eine Ausweitung des sportmedizinischen Leistungsangebotes angestrebt werden. Grundsätzlich hat sich jeder Leistungssportler - bevor er eine Startberechtigung oder einen Spielerpaß bekommt - einer sportmedizinischen Untersuchung zu unterziehen. In der Folge allerdings sind die Mehrzahl der Sportler über viele Jahre
hindurch aktiv, ohne ihren Gesundheitszustand neuerlich überprüfen zu lassen. Aufgrund verschiedener tragischer Vorfälle in der jüngsten Vergangenheit erscheint es zweckmäßig, daß bei jedem Wechsel in die nächstfolgende Alterskategorie eine sportmedizinische Untersuchung obligatorisch vorgeschrieben wird. "Sport und Gesundheit sind "Partner”, wenn sie für den Menschen vorteilhaft angewandt werden, sie können sich aber bei einer falschen "Handhabung” auch gefährden”, so der SP-Sportsprecher.

"Auch in Zukunft müssen wir dafür Sorge tragen, daß all jene, welche sich dem Sport in Beruf und Freizeit verschrieben haben – und zwar sowohl als Ausübende, als auch als Funktionäre und Mitarbeiter der Vereine -, in gute Rahmenbedingungen vorfinden. Dafür werden sich jedenfalls die NÖ Sozialdemokraten einsetzen”, so Kautz abschließend.
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