Mikl-Leitner: FPÖ darf sich nicht einfach aus dem Staub machen

Kein Steuergeld für Finanzsumpf der FP-NÖ

Niederösterreich, 26.8.1998(NÖI) "Nach dem RFW-NÖ will sich jetzt offensichtlich auch die FP-NÖ einfach aus dem Staub
machen und einen nicht zu verantwortenden Schuldenberg hinterlassen", stellte heute VP-Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner zu den jüngsten Meldungen, wonach die organisatorische Auflösung der FP-NÖ bevorstehe, klar.
Schimanek und Co. sollen nicht glauben, daß mit einer Selbstauflösung alles bereinigt sei. "Der unglaubliche
Finanzsumpf der FPÖ muß auch von der FPÖ trocken gelegt werden. Die Steuerzahler dürfen nicht zur Kasse gebeten werden", so die VP-Managerin.****

Besonders erschreckend ist für Mikl-Leitner, daß jetzt immer klarer wird, daß sich die Freiheitlichen nur über die NÖ-Landtagswahl am 22. März drüberschwindeln wollten. "Jene
Bürger, die der FP-NÖ das Vertrauen geschenkt haben, müssen
jetzt schmerzlich erkennen, daß ihre Stimme eine völlig
verlorene Stimme war", ist Mikl-Leitner entsetzt über die fast täglich neuen Fakten, die in Zusammenhang mit dem FPÖ-Skandal auftauchen. "Die Beteuerungen der FPÖ, wonach der Skandal
längst bereinigt sei, sind reine Luftblasen. Der Versuch die Bevölkerung hinters Licht zu führen muß nun endgültig ein Ende haben", so Mikl-Leitner.

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