Gewerbeverein: Die Überheblichkeit der AMS-Bonzen

Wien (OTS) - Jahrelang haben die AMS-Chefs Buchinger und Werner -aber auch andere ihrer Kollegen - eine fragwürdige bis minderwertige Leistung für (oder gegen) die Stimulierung des österreichischen Arbeitsmarktes erbracht. Nun beharren sie auf Einhaltung ihrer Verträge bis zum Jahr 2000.

Leute, die derartig unsensibel reagieren, wenn sie versagen, zeigen, wie sehr ihr Selbstbild vom objektiven Fremdbild abweicht. Wenn die beiden genannten Herren ihre Tätigkeit ernst genommen hätten, wäre ihnen bewußt geworden, wieviele Menschen arbeitslos sind, die keine derart schlechte Performance geliefert haben und trotzdem - aus welchen Gründen immer - ihre Beschäftigung verloren.

In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich für den Österreichischen Gewerbeverein die Frage nach der Verantwortung der Sozialpartner, die ja das AMS kontrollieren sollten. Warum hat man trotz der offensichtlichen Fehlleistungen dieser - nach wie vor verwaltenden - Behörde nicht schon eher die Konsequenzen gezogen? Warum mußte es erst soweit kommen, daß Wien mit einem Drittel der österreichischen Arbeitslosen eine traurige Spitzenposition einnimmt?

Der Österreichische Gewerbeverein fordert die Bundesregierung auf, nicht länger zuzuwarten und effektivere Instrumente zur Abminderung der Arbeitslosigkeit in Österreich einzusetzen. Selbstverständlich ist jede privatisierte Variante, parteipolitisch orientierten Organisationen - wie dem derzeitigen AMS - vorzuziehen.

Wichtig ist es aber auch, endlich die beiden operativen Hauptverursacher Buchinger (er hat nun eben nicht unbedingt dadurch Kompetenz erworben, daß er Sekretär des seinerzeitigen glücklosen Sozialministers Hesoun war!) und Werner abzuziehen und auch in den Aufsichtsgremien Personen mit Kompetenz zu installieren.

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