Wissenschaftsminister reduziert Fachhochschulangebot

Wirtschaftskammer kritisiert neuen Finanzierungsplan Umorientierung auf Berufstätige fehlt

PWK - Als "Eckpfleiler der Reformen" wird im Weißbuch zur Hochschulbildung in Österreich der weitere Aus- und Aufbau des Fachhochschulsektors bezeichnet. "Wir haben in der Vergangenheit mehrmals an der Bereitschaft des Wissenschaftsministers gezweifelt, die Fachhochschulen wirklich so auszubauen, wie es dem Bedarf des Arbeitsmarktes entspricht", meint Klaus Schedler von der Abteilung Bildungspolitik und Wissenschaft in der Wirtschaftskammer Österreich. "Auch fehlt der Wirtschaft die überfällige Schwerpunktsetzung zugunsten Berufstätiger, die FH-Studien neben ihrem Beruf absolvieren möchten", so Schedler. ****

Es gibt nunmehr erste konkrete Hinweise auf den neuen Entwicklungsplan, wonach im Wintersemster 2004/2005 bereits jeder vierte Studienanfänger einen FH-Studiengang beginnen wird. Nach Schedlers Schätzung sind das 5.000 Plätze. "Diese Zahl ist ernüchternd, stellt Schedler fest, denn "rechnet man zurück, zeigt sich, daß der neue Entwicklungsplan ab dem Jahr 2000 eine jährliche Zunahme von nur 400 Studienanfängern vorsieht, also nur 2/3 der im ersten Entwicklungsplan vorgesehenen Zuwachsraten.

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Dr. Klaus Schedler

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