FP-Mayerhofer: Schluß mit den Sparmaßnahmen auf Kosten der Sicherheit

Freiheitliche fordern Umschichtung der Beamten

St. Pölten, OTS – Als weitere negative Auswirkung der Sparerlässe von 1997 bezeichnete heute der freiheitliche Sicherheitssprecher LAbg. Leopold Mayerhofer den dramatischen Anstieg der illegalen Grenzgänger in Niederösterreich. "Ich sehe die Sicherheit unseres Landes durch die Sparmaßnahmen stark gefährdet. Den technischen und personellen "Notstandsgebieten" an Niederösterreichs Grenzen muß vehement entgegengetreten werden", so Mayerhofer.****

Der freiheitliche Mandatar fordert, Personal von den zentralen Planstellen abzuziehen und auf den operativen Bereich zu verteilen. Man könne dadurch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. "Die "Umschichtung" der Gendarmeriebeamten von den Schreibtischen an die Landesgrenzen würde dem teilweise herrschenden, personellen Vakuum ein Ende bereiten und darüber hinaus auch helfen, den übertrieben hohen Bürokratismus abzubauen", ist Mayerhofer überzeugt. Weiters müsse auch die technische Ausrüstung auf ein vernünftiges Maß gebracht werden. Eine einzige Wärmebildkamera für 17 Kontrollstellen und 12 Überwachungsposten in Niederösterreich sei geradezu beschämend.

Mayerhofer sichert der Exekutivgewerkschaft, bei den Bestrebungen diese Mißstände abzustellen, seine volle Unterstützung zu und erwartet sich von Innenminister Schlögl den rigorosen Sparmaßnahmen ein Ende zu setzen. "Es geht hier darum, die Effektivität der Arbeit von hunderten Gendarmeriebeamten zu garantieren und in der Folge die Sicherheit tausender Menschen zu gewährleisten. Ziel ist es, das Vertrauen der Bevölkerung in die Exekutive nicht zu enttäuschen, sondern gezielte Maßnahmen zu setzen, um dem illegalen Schlepperwesen keine Chance mehr zu lassen", schloß Mayerhofer.

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