Feurer: Keine Umgehung der strengen Umweltauflagen für die Müllverbrennung

Zementindustrie muß ebenfalls strengen Standards der thermischen Abfallbehandlung unterworfen werden

St. Pölten, (SPI) – "Eine Umgehung der strengen Standards bei der Abfallverbrennung durch die Zementindustrie kann im Sinne eines ernstgemeinten Umweltschutzes nicht akzeptiert werden. Im Zuge der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Mitverbrennung gefährlicher Abfälle müssen die strengen Standards für die thermische Abfallbehandlung auch für die Zementindustrie gelten. In Niederösterreich, wo ja wie allgemein bekannt eine thermische Abfallbehandlungsanlage geplant ist, muß zudem auch aus wirtschaftlichen Überlegungen - wie in ganz Österreich -Chancengleichheit herrschen”, stellt der Umweltsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Werner Feurer, fest.****

Die entsprechende EU-Richtlinie zur Abfall-Mitverbrennung soll im Rahmen einer Nachfrist bis zum 30. September umgesetzt werden. Die Zementindustrie versucht offenbar, für ihre Betriebe auf Basis des Gewerberechtes die Mitverbrennung von Abfällen mit geringen Umweltauflagen durchzusetzen, während spezialisierte thermische Behandlungsanlagen die strengen Standards des Abfallwirtschaftsgesetzes einhalten müssen und mit technisch ausgereiften, aber teuren Filteranlagen damit auch die Umwelt schützen. "Eine Umgehung der strengen Umweltauflagen für die Müllverbrennung darf nicht stattfinden, denn diese ginge voll zu Lasten der Umwelt und der Gesundheit der Bevölkerung”, so Feurer abschließend.
(Schluß) fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200

Landtagsklub der SPÖ NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI