Weltweite Aufnahmeuntersuchung bewertet neue Behandlung von dekompensierter Herzinsuffizienz

Indianapolis/Indiana (ots-PRNewswire) - Eli Lilly and Company
(NYSE: LLY) leitet die 3. Phase einer Testreihe zur Behandlung der Hauptursache für die stationäre Behandlung ein. Das Unternehmen kündigte den Beginn einer großen, durch Zufall generierten, weltweiten Untersuchung an, welche die Sicherheit und Wirkungskraft einer anti-hypertensiven Verbindung auf die Behandlung von dekompensierter Herzinsuffizienz bewerten soll. Das Mittel Moxonidine, ist das erste einer neuen Kategorie von anti-hypertensiven Mitteln, die als Selective Imidazoline Receptor Agonists (SIRA) bezeichnet werden. Diese Mittel richten sich an das sympathische Nervensystem, welches dabei hilft, viele unfreiwillige Aktivitäten des Körpers zu kontrollieren. Lilly entwickelt Moxonidine in Zusammenarbeit mit Solvay Pharmaceuticals.

Dr. Jay N. Cohn vom University of Minnesota Medical Center und leitender Forscher der Phase III Untersuchung: "MOXCON (Moxonidine Congestive Heart Failure Trial) ist ein lang erwarteter Meilenstein in unserem Bestreben, die Wirkungskraft einer Blockierung des zentralen sympathischen Nervensystems im Verlauf eines Herzversagens zu testen. Wir blicken auf eine noch nie dagewesene Zunahme beim Auftreten von chronischem Herzversagen, die sich in der Anzahl stationärer Behandlungen und Sterbefälle spiegelt. Ein bedeutendes Gebiet der Herzforschung heute ist die Untersuchung neuer Therapien, um diese lähmende Krankheit zu behandeln."

Dekompensierte Herzinsuffizienz (CHF) ist die Hauptursache für die stationäre Behandlung

Congestive heart failure (CHF) ist ein Zustand, in dem das Herz nicht genug Blut pumpen kann, um den Bedarf der anderen Körperorgane zu decken. Die Ursachen für CHF können erhöhter Blutdruck, eine Erkrankung der Coronargefäße (eine Verengung der Gefäße, die dem Herz Blut zuführen), angeborene Herzschwäche, vorhergehende Herzattacken und Erkrankung bzw. Infektion der Herzventile oder -muskulatur sein. CHF betrifft schätzungsweise rund sieben Millionen Menschen auf den wichtigsten Märkten der Welt. Auf fünf führenden europäischen Märkten (England, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien) wird geschätzt, daß das Aufkommen von chronischem CHF im Jahre 2005 die Zahl 850.000 überschreiten wird; was einer Anstiegsrate von fast zwei Prozent gleichkommt. In den USA ist CHF die größte Ursache für die stationäre Aufnahme von Patienten über 65.

Dr. Dr. Holger K. Schilske, der die Entwicklung von Moxonidine bei Lilly leitet: "CHF beraubt Männer und Frauen einer guten Lebensqualität. Das kranke Herz eines Menschen fährt fort, die Organe des Körpers mit Blut zu versorgen - aber nicht so wirkungsvoll, wie es sein sollte. Die Folge ist, daß Menschen mit CHF wegen Atemnot und Müdigkeit keine Anstrengung unternehmen können. Das Ziel der MOXCON Untersuchung besteht darin, die Wirksamkeit von Moxonidine sowie das Potential bei der Behandlung von Herzversagen zu bewerten."

Das Hauptziel der Phase III Untersuchung war, Moxonidine mit einem Placebo im Hinblick auf den Zeitraum bis zum Ableben zu vergleichen. Die Studie wird auch die Zahl der Klinikaufnahmen aufgrund verschlimmerten Herzversagens sowie die kombinierten Werte aller Todesursachen und stationären Behandlungen vergleichen. Die Untersuchung wird zwischen 4000 und 5000 Patienten in einem Zeitraum von zwei Jahren erfassen.

Die Arzneimittelkategorie SIRA stimuliert den Hauptrezeptor

Die sympathischen und parasympathischen Nervensysteme arbeiten zusammen, um viele der unfreiwilligen oder scheinbar automatischen Aktivitäten der Körperdrüsen, Organe, Blutgefäße und Gewebe zu kontrollieren. Hoher Blutdruck, eine Hauptursache von CHF und andere kardiovaskulare Risikofaktoren werden mit der sympathischen Überaktivität in Verbindung gebracht.

Die Arzneimittelkategorie SIRA wirkt, indem sie selektiv den Imidazolin-Rezeptor im Gehirn stimuliert, der die kardiovaskulare Tätigkeit kontrolliert. Diese selektive Stimulation der Imidazolin-Rezeptoren verringert die sympathische Aktivität und senkt damit den Blutdruck. Die MOXCON Untersuchung bewertet die Fähigkeit von Moxonidine, CHF durch Regulierung der sympathischen Überaktivität zu behandeln.

Moxonidine wird zur Zeit in mehr als 20 Ländern außerhalb der USA zur Behandlung von Hypertonie - einer wesentlichen Ursache für kardiovaskulare Erkrankung und der größte Risikofaktor für Herzanfälle - vermarktet. Moxonidine ist in den USA nicht zur Indikation zugelassen.

Eli Lilly ist ein globales, auf Forschung ausgerichtetes Pharmazieunternehmen mit Sitz in Indianapolis im US-Bundesstaat Indiana, welches sich der Erstellung und Lieferung von innovativen Gesundheitsprodukten auf pharmazeutischer Basis widmet, die es den Menschen ermöglicht, ein längeres, gesünderes und aktiveres Leben zu führen.

Solvay Pharmaceuticals, ein Tochterunternehmen des belgischen chemisch-pharmazeutischen Konzerns Solvay S.A., widmet sich mit Produkten und innovativer Forschung auf den Gebieten Psychiatrie, Kardiologie, Gastroenterologie und Gynäkologie der optimalen Patientenbehandlung.

Diese Presseerklärung enthält zukunftsbezogene Informationen über die Chancen des Unternehmens und seiner Produkte am Markt. Die Informationen stützen sich auf die derzeitigen Erwartungen des Managements, aber die Ergebnisse können wesentlich von ihnen abweichen aufgrund verschiedener Faktoren, einschließlich derer, die in dieser Erklärung erwähnt werden und dener, die in Anhang 99 der im August 1998 vorgelegten, neuesten Form 10-Q erörtert werden.

ots Originaltext: Eli Lilly and Company
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