Land fördert Kindergartentransporte:

Sicherheitsbestimmungen belasten Familien

St.Pölten (NLK) - Ab 1. Jänner 1999 treten Bestimmungen des Kraftfahrzeuggesetzes in Kraft, wonach nur mehr Kinder entsprechend der Anzahl der zugelassenen Sitzplätze befördert werden dürfen. Das wirkt sich auch auf Schüler- und Kindergartentransporte aus. Die Schülertransporte werden aus dem Familienlastenausgleichsfonds des Bundes bezahlt, die Kindergartentransporte werden in Niederösterreich vom Land unterstützt. Das Land berechnet Pkw-Kindergarten-Transporte mit drei Schilling pro gefahrenem Kilometer, für Autobustransporte gibt es 7,45 Schilling. "Die neuen Bestimmungen sorgen nun für Diskussionen in den Gemeinden, da entweder größere Busse oder mehr Fahrten notwendig sind, denn für jüngere Kinder, also unter 12 Jahren und kleiner als 150 cm, müssen dann Kindersitze im Auto vorhanden sein", erklärt NÖ Familienreferent Peter Pitzinger. Das Land werde diese Umstände bei seinen Berechnungen natürlich berücksichtigen. Nicht vergessen dürfe man aber, daß vor allem die Familien von den neuen Regelungen massiv betroffen seien. "Eine Familie mit vier kleinen Kindern wird einen Mini-Van brauchen, der für mindestens sechs Personen zugelassen ist. Das trifft immerhin über 11.000 Familien in Niederösterreich", erläutert Pitzinger.

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