AMS: Personalfrage nachrangig

Vor allem strukturelle Massnahmen sollen den Wiener Arbeitsmarkt beleben

Wien (OTS) - Von einer Krise im Arbeitsmarktservice kann keine
Rede sein. Es bedarf jedoch großer Anstrengungen, um die schwierige Situation am Wiener Arbeitsmarkt in den Griff zu bekommen. Die Personalfrage ist dabei aber nachrangig" - so Herbert Buchinger, Vorstandsvorsitzender des Arbeitsmarktservice zu den Gerüchten um einen personellen Wechsel an der AMS-Spitze und im AMS Wien.

Mit einer Arbeitslosenquote von 8,2% Ende Juli liegt Wien weit über dem österreichweiten Schnitt von 5,9%, Auch bei der Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit stimmen die Zahlen bedenklich. Um eine Verbesserung der angespannten Arbeitsmarktlage in Wien bemühen sich daher verstärkt nicht nur das Arbeitsmarktservice, sondern auch die Bundesregierung und die Stadt Wien. Dabei stehen strukturelle und organisatorische Massnahmen im Vordergrund, wie zum Beispiel die Reorganisation der Serviceleistungen im Sinne von verstärkter Kundenorientierung.

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