R. Stahl AG: Paragraph 15 WpHG-Mittelung

Stuttgart (ots-Ad hoc-Service) - Technologiegruppe R. Stahl: Erfreuliches 1. Halbjahr

- 440 Mio. DM Jahresumsatz erwartet

Ein zweistelliges Wachstum ihres konsolidierten Konzernumsatzes auf 440 Mio. DM erwartet die R. Stahl AG, Stuttgart, im Gesamtjahr 1998. Die im jetzt vorgelegten Zwischenbericht für das erste Halbjahr dokumentierte erfreuliche Entwicklung gibt dem Unternehmen allen Anlaß, auch weiterhin mit einem anhaltend positiven Verlauf zu rechnen.

Da die Inlandskonjunktur den Tätigkeitsbereichen der weltweit aktiven Technologiegruppe schon in den ersten sechs Monaten stärker als zunächst erwartet angesprungen ist, lag diese mit ihrem gegenüber der Vorjahresvergleichszeit um 7,5 % auf 189,1 Mio. DM gestiegenen Halbjahres-Konzernumsatz über Plan.

Noch nicht einbezogen sind dabei die jüngsten Neuakquisitionen des Konzerns: Rückwirkend zum 1. Januar wurde die Übernahme der niederländischen Electromach B.V., dem in den Benelux-Ländern marktführenden Hersteller explosionsgeschützter Betriebsmittel, vereinbart, und in Japan beteiligte sich das Unternehmen zur Festigung seiner dortigen Marktposition mit 10% am Explosionsschutz-Hersteller Nakamura Electric Co. Ltd. Ferner wurde eine 50%-ige Beteiligung an der französischen C.L.S. (Comete Levage et Service) erworben, durch die der Konzern nun den Service für seine in Frankreich installierten fördertechnischen Anlagen nachhaltig intensivieren kann. Mit ihrer neuen niederländischen Tochter ist die R. Stahl AG im Explosionsschutz jetzt in Europa der Spitzenreiter.

Die Fördertechnik blieb in der Berichtsperiode mit einem Anteil von knapp 50 % unverändert Hauptumsatzträger des Unternehmens. Der Umsatzbeitrag des Geschäftsbereichs Explosions-schutz stieg auf gut 44 %. Noch stärker als der Umsatz ist in den ersten sechs Monaten mit +11 % der Auftragseingang im Jahresvergleich gestiegen. Entsprechend hat der Auftrags-bestand derzeit mit bis zum Jahresende ausgelasteten Kapazitäten ein hohes Niveau erreicht.

Das Halbjahres-Konzernergebnis vor Ertragsteuern lag mit 9,3 Mio. DM um 3,3 % über dem Vorjahresvergleichswert. Den Ergebnisanstieg abgebremst haben zum einen die beim Umbau der Seilzugmontage in der Berichtszeit angefallenen Zusatzkosten. Zum andern ist zu berücksichtigen, daß in überproportionalem Umfang Vorräte an Halbfabrikaten im Rahmen von - periodenversetzt abzurechnenden -Projektgeschäften aufgebaut wurden und somit wesentliche Positionen erst in der zweiten Jahreshälfte ertragswirksam werden.

Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen daher nicht nur mit einer beträchtlichen Umsatzausweitung, sondern auch mit einer entsprechenden Ergebnissteigerung.

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