Baugewerbe: Schwarzgeld und Preisabsprachen nicht branchenüblich

Lahofer: "Reine Schutzbehauptungen, die eine ganze Branche zu Gaunern und Betrügern abstempelt

PWK - Der Bundesinnungsmeister der Baugewerbe, Johannes Lahofer, wehrt sich entschieden gegen die im sogenannten "Baukartellprozeß" vorgebrachten Behauptungen, Schwarzgeldzahlungen und Preisabsprachen seien in der Baubranche gang und gäbe. ****

Dies sei eine beliebte anwaltliche Verteidigungsstrategie, Verfehlungen Einzelner dadurch zu rechtfertigen, daß diese als scheinbar allgemein gebräuchlich dargestellt werden. "Das sind reine Schutzbehauptungen, die eine ganze Branche zu Gaunern und Betrügern abstempeln, die nicht nur mehr als 100.000 Arbeitsplätze geschaffen hat, sondern in der auch 10.000 Unternehmer professionell im Rahmen der bestehenden Rechtsordnung arbeiten," erklärte Bundesinnungsmeister Lahofer.

Sollte tatsächlich, wie wiederholt behauptet, ein ausgeklügeltes Kartellsysetm existieren, dann würde wohl kaum ein derart niedriges Preisniveau am Markt herrschen, das die Bauwirtschaft zum Branchenleader in der Insolvenzstatistik macht.

Leider kann niemand ausschließen, daß sich schwarze Schafe auf Kosten derjeniger Firmen bereichern, die unter fairen Wettbewerbsbedingungen qualitativ hochwertige Bauleistungen erbringen. "Die vielen Gewerbefirmen, zu deren Schaden sich die in Korneuburg aufgedeckten Machenschaften einiger Großer ausgewirkt haben, dürfen nicht mit diesen schwarzen Schafen in einen Topf gworfen werden", so Lahofer.

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