Rupp: Nationaler Beschäftigungsplan - Wirtschaft muß neue Lehrberufe auch anbieten

Interesse der Betriebe für neue Lehrberufe sehr gering

St. Pölten, (SPI) – "Im Rahmen des Nationalen Beschäftigungsplanes kommt der Schaffung neuer Lehrberufe und
neuer Berufsbilder für die Jugendlichen eine zentrale Bedeutung
zu. Die Entwicklung neuer Lehrberufe wurde beschleunigt, eine
Reihe neuer Lehrberufe wurden verordnet bzw. novelliert. So
sind Bankkaufmann/frau, BerufskraftfahrerIn, BodenlegerIn, BootbauerIn, EDV-Kaufmann/frau, EDV-TechnikerIn, Entsorgungsfachmann/frau, Recyklingfachmann/frau, Gartencenterkaufmann/frau, GlaserIn, Immobilienkaufmann/frau, VermessungstechnikerIn bereits verwirklicht, weitere 10 bis 15
neue Lehrberufe (z.B.: SteinmetzIn, ZehntechnikerIn,
ModellbauerIn) stehen kurz vor der Realisierung”, stellt SP-Landtagsabgeordneter Anton Rupp fest.****

Nun müssen sich die Wirtschaft und die Betriebe jedoch ihrer Verantwortung bewußt werden und die neuen und zukunftsträchtigen Berufsbilder auch anbieten. "Nur immer Kritik an einer angeblich nicht zeitgemäßen oder bedarfsorientierten Lehrlingsausbildung
zu üben genügt nicht mehr, von der Verantwortung abzulenken. Die gesetzlichen Voraussetzungen sind geschaffen – nun liegt es an
den Unternehmen, den Jugendlichen neue Chancen zu eröffnen und ihren Anteil am Nationalen Beschäftigungsplan wahrzunehmen”, so Rupp weiter. "Denn weitere Anreize zur Lehrlingsausbildung – beispielsweise durch eine Kostenentlastung für ausbildende
Betriebe für Lehrlinge im 1. Lehrjahr im Ausmaß eines
Freibetrages von 20.000 Schilling sowie ein Wegfall der Arbeitgeberbeiträge zur Unfallversicherung – wurden ebenfalls bereits realisiert”, so Rupp abschließend.
(Schluß) fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200

Landtagsklub der SPÖ NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN