Neue Forschungsergebnisse bestätigen erneut die Vorzüge einer Beta-Blockade bei Herzversagen

Wien (ots-PRNewswire) - SmithKline Beecham (SB), Hersteller von Coreg (R) (Karvedilol) kommentierte Daten von CIBIS-II, die während des Treffens der European Society of Cardiology (ESC) bekanntgegeben wurden. Sie tragen zu dem wachsenden Berg von Beweisen bei, welche die Vorzüge einer Beta-Blockade bei Herzversagen belegen.

Erste Ergebnisse aus dieser streng kontrollierten Testreihe bestätigen die bisherigen Resultate der groß angelegten, in vielen Zentren stattfindenden Testreihen mit Karvedilol (Markenname Coreg (R) in den USA). Es ist das erste Mittel mit beta-blockierenden Eigenschaften, welches erwiesenermaßen ein Fortschreiten der Erkrankung bei Patienten mit Herzversagen stoppt, und das einzige Mittel seiner Art, welches in den USA als Mittel gegen Herzversagen zugelassen ist.

Die Daten aus CIBIS-II, einer klinischen Testreihe, in der das Mittel Bisoprolol untersucht wurde, unterstützen die wachsenden Beweise, daß eine Beta-Blockade - neben einem Diuretikum, einem ACE Blocker und möglicherweise Digoxin - eine integrale Komponente in der Behandlung von Herzversagen sein sollte.

Dr. Neil Shusterman, Vizepräsident und Direktor der Abteilung für kardiovaskulare Therapie bei SB Pharmaceuticals: "Hinter der Pionierarbeit, die zur Zulassung von Coreg (R) bei Herzversagen führte, stand die Idee, daß eine der vielfältigen pharmakologischen Eigenschaften der Beta-Blockade darin besteht, einen wichtigen Beitrag zur klinischen Besserung zu leisten. Die Ergebnisse der letzten Testreihe machen jetzt noch klarer, welche Bedeutung die Hinzufügung eines Beta-Blockers zu den Medikamenten, die üblicherweise zur Bekämpfung von Herzversagen eingesetzt werden, hat - obwohl potentielle Unterschiede zwischen Mitteln mit beta-blockierenden Eigenschaften nur durch zusätzliche Forschung ermittelt werden können."

Nach Meinung von Dr. Milton Packer, Direktor des Center for Heart Failure Research, Columbia-Presbyterian Medical Center, New York, werden viele Patienten mit mildem bis mittelschwerem Herzversagen, die am meisten von den neuesten Generationen der genehmigten Mittel gegen Herzversagen, profitieren könnten -darunter Coreg (R) (Karvedilol) und ACE-Blocker -, zur Zeit nicht mit ihnen behandelt. "Die Mange von Daten die sich seit den 80er Jahren über ACE-Blocker und jetzt seit den 90er Jahren auch über Beta-Blockern angesammelt hat, gibt uns das Mandat, die in letzter Zeit zugelassenen Mittel zu einem integralen Teil unserer Therapie gegen Herzversagen zu machen."

Menschen mit Herzversagen, eine fortschreitende Krankheit, in der die Fähigkeit des Herzens zum Pumpen in wachsendem Maße nachläßt, wiesen bislang eine geringere Lebenserwartung auf als Patienten mit vielen der häufig vorkommenden Krebsarten. Rund die Hälfte der Männer, bei denen die Diagnose Herzversagen lautet, sterben innerhalb von 1,7 Jahren, rund die Hälfte der Frauen innerhalb von 3,2 Jahren. Herzversagen ist in den Vereinigten Staaten die Hauptursache für rund 43.000 Todesfälle pro Jahr und trägt zu weiteren 250.000 bei. Die Erkrankung ist auch die Hauptursache für die stationäre Behandlung von Menschen über 65.

In klinischen Untersuchungen reduzierte Coreg (R) (Karvedilol) wesentlich das mit Herzversagen verbundene kombinierte Risiko von Mortalität und Morbidität - unabhängig von der Ursache der Erkrankung - wenn in Verbindung mit einem Diuretikum, Digoxin und einem ACE Blocker verabreicht wurde, so die Erkenntnisse, die in The New England Journal of Medicine, Circulation und The Lancet veröffentlicht wurden.

Zusätzliche Ergebnisse über die Vorzüge von Coreg (R) (Karvedilol) bei Herzversagen werden weiterhin erreicht, darunter eine Anzahl von Abstracts, die diese Woche auf dem Treffen des ESC präsentiert werden sollen. Zum Beispiel präsentieren amerikanische Forscher Daten über die positive Wirkung von Coreg (R) (Karvedilol) auf symptomatische Erscheinungen und Herzfunktion.

Coreg (R) (Karvedilol) ist das einzige Mittel mit beta-blockierenden Eigenschaften, welches in den USA für die Behandlung von Herzversagen zugelassen ist. Coreg (R) (Karvedilol) schützt das Herz gegen die nachteilige Wirkung gewisser "Streß"-Hormone; es blockiert alle drei Typen von Rezeptoren für diese Streßhormone, welche im Herzgewebe zu finden sind (Beta(1) und Beta(2) sowie Alpha(1) Rezeptoren). Gewisse andere Mittel, die in Verbindung mit Herzversagen untersucht wurden (darunter Bisoprolol, dem Mittel, welches in CIBIS-II bewertet wurde), blockieren nur einen Rezeptor. Die klinischen Vorzüge von Coreg (R) (Karvedilol) wurden bei Patienten mit Herzversagen beobachtet, unabhängig von der Ursache ihrer Erkrankung.

Coreg (R) (Karvedilol) wird in den USA von SmithKline Beecham, mit Sitz in London und Roche Laboratories, mit Sitz in Nutley, US-Bundesstaat New Jersey gemeinsam vermarktet. Außerhalb der USA ist Karvedilol unter anderen Markennamen bekannt, darunter Kredex (R), Eucardic (R), Dilatrend (R) und Dimitone (R). Das Mittel ist jetzt in mehr als 30 Ländern für die Bekämpfung von Herzversagen zugelassen.

SmithKline Beecham (NYSE: SBH) - eines der führenden Pharmazieunternehmen der Welt - entdeckt, entwickelt, produziert, und vermarktet Pharmazieprodukte, Impfungen, rezeptfreie Medikamente und gesundheitsfördernde Verbraucherprodukte. Es bietet Gesundheitsleistungen wie klinische Laboruntersuchungen, Krankheitsbekämpfung und Arzneimittelverwaltung.

Anmerkung: Coreg erwies sich in den klinischen Versuchen mit Patienten mit Herzversagen als gut verträglich. In diesen Untersuchungen wurde das Mittel mit niedriger Dosierung eingeführt und langsam aufgestockt. Die Nebenwirkung, die am meisten auftrat war ein Schwindelgefühl, welches normalerweise verschwand, wenn die Dosierung von Coreg oder anderer verabreichten Mittel heruntergesetzt wurde. Coreg sollte nicht angewendet werden bei Patienten mit manifester Lebererkrankung, Bronchialasthma, oder bestimmten kardiovaskulären Erkrankungen wie Fehler in der elektrischen Weiterleitung des Herzens und einem schwer verlangsamten Herzschlag (Bradykardie).

Anmerkung für Redakteure: Verabreichungsinformationen auf Anfrage erhältlich. Die "(1)" und "(2)" in "Beta (1)", "Beta (2)" und "Alpha (1)" sollten tiefgestellt gedruckt werden.

ots Originaltext: SmithKline Beecham
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