ÖBB stimmen Forderungen nach Tarifvereinfachung der Verkehrsverbünde zu

Wien (OTS) Der Inhalt des geplanten Antrages der NÖ-Sozialdemokraten an die niederösterreichische Landesregierung betreffend Vereinheitlichung der Tarifstrukturen der Verkehrsverbünde entspricht den Forderungen der ÖBB.****

Die derzeitige Situation der Verkehrsverbünde ist von folgenden Problemfeldern gekennzeichnet.
.) Hoher administrativer und finanzieller Aufwand durch Vielzahl an Tarif- und Abfertigungssystemen
.) Keine unternehmerischen Freiheiten bei Kostenoptimierung und Leistungsverbesserung
.) Synergien als Gesamtnetzbetreiber können oft nur ungenügend genützt werden
.) Keine Möglichkeiten, Mehrerlöse durch Marketing-Aktivitäten zu erzielen
.) Große Probleme bei Statistik- und Datenerhebung, da jeder Verbund ein eigenes, oftmals ungenügendes Erfassungssystem hat

Dr. Gerhard Stindl, ÖBB-Vorstandsdirektor / Personenverkehr nennt die Anforderungen der ÖBB an die zukünftige Vereinheitlichung der Verkehrsverbünde.
.) Einheitliche Organisationsform
.) Österreichweit zumindest systemgleiche und fahrgastfreundliche Tarif- und Abfertigungssysteme
.) Klar festgelegte Aufgaben und verkehrspolitische Ziele
.) Definition der Verbundräume nach Reiseströmen und nicht nach Landesgrenzen
.) Österreichweit einheitliche und kompatible Datenerfassungs- und Abrechnungssysteme unter Nutzung der Ressourcen der Verkehrsunternehmen für die Erfassung und Abrechnung
.) Nutzung des Know-Hows der Verkehrsunternehmen bei Verkehrsplanung und -organisation
.) Gesicherte Finanzausstattung

"Wir sind mit den betroffenen Verkehrsverbünden bereits in Verhandlung, um die von Abg. Anton Koczur gewünschten Zielsetzungen zu erreichen. Dazu notwendig ist jedoch auch das Zusammenwirken der anderen Verkehrsverbünde sowie der politischen Entscheidungsträger", sagt ÖBB-Vorstandsdirektor Dr. Gerhard Stindl.

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