Höhepunkt im NÖ Feuerwehrjahr:

Landeswasserwehrleistungsbewerb in Klosterneuburg

St.Pölten (NLK) - Bereits zum 42. Mal führen die NÖ Feuerwehren ihren Landeswasserwehrleistungsbewerb durch. Schauplatz dieser "Wasserolympiade" der Feuerwehr ist diesmal vom 28. bis 30. August Klosterneuburg. Rund 6.000 Feuerwehrfrauen und -männer aus den NÖ Freiwilligen Feuerwehren stehen im "Wasserdienst", die Veranstaltung stellt den sportlichen Höhepunkt im gesamten "Feuerwehrjahr" dar. Gleichzeitig findet auch der 25. Bewerb um das Wasserwehrleistungsabzeichen in Gold statt. Die Siegerehrung wird Landesrat Franz Blochberger am kommenden Sonntag, 30. August, um 11 Uhr vornehmen.

Anlaß, diese attraktive Veranstaltung nach Klosterneuburg zu holen, ist das heurige Jubiläum der Babenbergerstadt, die das 700. Jahr des neuen Stadtrechtes feiert. Auf dem Gelände der Pioniertruppenschule werden rund 1.000 Zillenbesatzungen, überwiegend aus Niederösterreich, aber auch aus anderen Bundesländern und Staaten am Start sein. Als Qualifikation für die Teilnahme fanden seit Juni Bezirksbewerbe statt. Beim Bewerb geht es darum, die mit entweder zwei oder mit einer Person besetzte Zille gegen die Strömung zu "stangeln". Am Ende der 600 Meter langen Strecke (für doppelt besetzte Zillen) soll nach einer Wende ein Schwemmholz aus dem Wasser gefischt werden. Im Einzelbewerb werden 400 Meter stromaufwärts gestangelt. Erstmals sind auch Frauen am Start.

Der Wasserdienst der NÖ Feuerwehren bewährt sich bei Hochwasser ebenso wie bei Öleinsätzen, Schiffshavarien und insbesondere bei der Rettung von Menschen. Die bedeutendsten Einsätze der letzten Jahre wurden durch Hochwasser 1991 und 1997 ausgelöst, bei einem Tankunglück im Mai dieses Jahres flossen 50.000 Liter Heizöl aus, und auch der Untergang eines rumänischen Schleppschiffes forderte dem Wasserdienst alles ab. Für diese Aufgaben stehen 22 Arbeitsboote, 30 Motorzillen, 300 Holzzillen und 1.800 Meter Ölsperren zur Verfügung.

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