O&K Orenstein & Koppel Aktiengesellschaft: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

Berlin / Dortmund (ots-Ad hoc-Service) - O&K Orenstein & Koppel Aktiengesellschaft

Zwischenbericht über das 1. Halbjahr 1998

Umsetzung des O&K-Strategiekonzepts

Die durch Vertrag vom 18. Dezember 1997 vereinbarte und von der außerordentlichen Hauptversammlung von O&K am 9. Februar 1998 gebilligte Veräußerung des Unternehmensbereichs Mininggeräte an die amerikanische Terex-Gruppe wurde am 31. März 1998 vollzogen. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, unter denen auch für den Baumaschinenbereich die angestrebte Verbindung zu einem internationalen industriellen Partner hergestellt werden kann. Die Verhandlungen über den Verkauf der von Fried. Krupp AG Hoesch- Krupp an O&K gehaltenen Mehrheitsbeteiligung dauern an; mit einem positiven Abschluß wird noch vor Jahresende gerechnet.

Da die Veräußerung des Unternehmensbereichs Mininggeräte wirtschaftlich mit Wirkung zum 31. Dezember 1997 erfolgte, wird nachfolgend ausschließlich über das bei O&K verbliebene Baumaschinen-Geschäft berichtet. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen angepaßt.

Auftragseingang und Umsatz

Im ersten Halbjahr 1998 stieg der Auftragseingang um 5 % auf 401 Mio DM, der Umsatz um 4 % auf 374 Mio DM. Zu dieser Steigerung haben fast alle für O&K relevanten Märkte beigetragen. Der Auslandsanteil am Umsatz betrug 47 %.

Mitarbeiter

Ende Juni 1998 beschäftigte O&K weltweit 2.303 Mitarbeiter, davon 383 im Ausland. Im Rahmen der abgeschlossenen Neusegmentierung verringerte sich die Belegschaft gegenüber dem gleichen Stichtag des Vorjahres um 435 Mitarbeiter.

Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagen betrugen im 1. Halbjahr 1998 rund 11 Mio DM. Sie blieben damit etwas hinter dem Vergleichswert des Vorjahres von 14 Mio DM zurück. Schwerpunkt der Investitionstätigkeit war die zwischenzeitlich abgeschlossene Verlagerung des Ersatzteildienstes von Bochum nach Dortmund.

Ergebnis

Infolge der Umsatzsteigerung und vor allem der kostensenkenden Effekte aus der Neusegmentierung konnte das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 11 Mio DM verbessert werden. Vor Ertragsteuern weist die O&K-Gruppe für das 1. Halbjahr 1998 einen im Rahmen der Erwartungen liegenden Verlust von 28 Mio DM aus.

Ausblick

Ein guter Auftragsbestand zur Jahresmitte 1998 und zunehmende Nachfrage nach Baumaschinen in einigen westeuropäischen Märkten berechtigen zu der Hoffnung, im zweiten Halbjahr 1998 an die bereits verbesserte Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres anknüpfen zu können. Das operative Ergebnis von O&K wird 1998 jedoch noch negativ bleiben.

Der angestrebte Verbund mit einem global präsenten Mehrheitsaktionär aus der Baumaschinenbranche wird zusätzliches Geschäftsvolumen auch aus außereuropäischen Märkten erschließen und weitere Möglichkeiten eröffnen, das Unternehmen nachhaltig zu stabilisieren.

Ende der Mitteilung
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