Angesichts der Erkenntnisse über die Bedeutung der Herzfrequenz legen Kardiologen ihren Schwerpunkt auf den frühmorgendlichen Buthochdruck und die Herzfrequenz

Wien (ots-PRNewswire) - Verapamil Chronotherapie senkt
Herzfrequenz am frühen Morgen und lindert Angina, indem es die Blutzufuhr zum Herzen verbessert.

Neueste Erkenntnisse, die auf einem Symposium der European Society of Cardiology in Wien vorgetragen wurden, deuten darauf hin, daß eine chronotherapeutische Vorgehensweise (eine medikamentöse Behandlung, die sich nach den zyklischen Rhythmen des Körpers richtet) Angina lindert, indem sie in den frühen Morgenstunden die Blutzufuhr zum Herzen verbessert - und zwar teilweise, indem sie den plötzlich beim Aufwachen auftretenden erhöhten Herzschlag reduziert. Weiterhin stützen die Erkenntnisse die wachsende Einsicht, daß ein schneller Herzschlag ein ebenso wichtiger Frühindikator kardiovaskulärer Probleme sein kann, wie auch erhöhter Blutdruck.

Dr. William B. White, Professor der Medizin und Chef der Abteilung für Hypertonie und klinische Pharmakologie an der medizinischen Fakultät der University of Connecticut in Farmington im US-Bundesstaat Connecticut und Co-Leiter des Symposiums: "Diese Studie zeigt, daß bei Patienten mit Angina eine einmal tägliche Dosierung von COER-24 (Wz) Verapamil HCI vor dem Einschlafen genauso wirksam bei der Verbesserung der Bewegungstoleranz, ist wie Amlodipin allein oder die Kombination aus Amlodipin mit dem Beta-Blocker Atenolol."

Weiterhin hatte die Behandlung mit COER-24 (controlled-onset extended release, eine Langzeitwirkung bei Auftreten der Beschwerden) Verapamil HCI sowie die Kombination aus Amlodipin plus Atenolol eine höhere Reduzierung von Ischämie in den frühen Morgenstunden zur Folge als der häufig verwendete Kalzium-Hemmstoff Amlodipine allein, was durch das Holter Monitoring festgestellt wurde. Amlodipine Monotherapie scheint Ischämie hervorzurufen, wie die Verlängerung des durchschnittlichen Gesamtverlaufs von Ischämie zeigt. Myokardiale Ischämie - eine verringerte Blutzufuhr zum Herzen - kann ein erhöhtes Infarktrisiko indizieren.

Eine andere Testreihe, in der COER-24 Verapamil HCI und das Nifedipine gastrointestinale therapeutische System (GITS) verglichen wurden, stellte fest, daß COER-24 Verapamil HCI die Herzschlagrate wesentlich gesenkt hat, während beide Mittel den Blutdruck senkten, wobei Nifedipine GITS die Herzschlagrate wesentlich erhöhte. Erkenntnissen einer Studie zufolge, die Anfang des Jahres in dem American Journal of Cardiology veröffentlicht wurde (1), reduzierte COER-24 Verapamil HCI in den frühen Morgenstunden den üblichen steilen Aufschwung bei der Herzfrequenz, die beim Erwachen beobachtet wird.

Einmal vor dem Einschlafen eingenommen, wirkt COER-24 Verapamil HCI zusammen mit dem natürlichen Zyklusmuster des Körpers und bietet eine Spitzenkonzentration des Medikaments in den frühen Morgenstunden, wenn Blutdruck und Herzschlagrate tendenziell am höchsten sind.

Mehrere Studien haben dokumentiert, daß die Häufigkeit von Herzattacken, -schlägen, Angina und Myokard-Ischämie in den frühen Morgenstunden am höchsten ist. So empfehlen die neuesten Richtlinien über die Steuerung des Blutdrucks (JNC-VI) - die von dem Joint National Committee on the Prevention, Detection, Evaluation and Treatment of Hypertension (Nationales Komitee zur Vorbeugung, Diagnose, Auswertung und Behandlung von Hypertonie) herausgegeben werden(2) - die einal tägliche Einnahme von Medikamenten mit einer Wirkdauer von 24 Stunden; wobei mindestens 50 Prozent der Höchstwirkung am Ende der 24 Stunden zu verzeichnen sind. Dies soll als Schutz vor dem Risiko eines plötzlichen Todes, eines Herzschlags oder einer Herzattacke dienen, die durch einen plötzlichen Anstieg des Blutdrucks oder der Herzfrequenz in den frühen Morgenstunden verursacht werden.

Erst kürzlich haben Forscher entdeckt, daß eine erhöhte Herzfrequenz ein deutlicher Hinweis auf verschiedene Todesursachen ist, darunter auch kardiovasuläre Erkrankungen (siehe Cardiovascular Study in the Elderly (3)). Ähnlich hat die Framingham Heart Study (4) festgestellt, daß eine Herzschlagrate von 88 Schlägen pro Minute oder schneller mit einem erhöhten Todesrisiko verbunden ist.

Dr. Paolo Palatini, außerordentlicher Professor für Medizin an der Universität von Padua, Italien und derzeitiger Vorsitzender der italienischen Hypertonie Liga: "Wir sind jetzt zu der Erkenntnis gekommen, daß eine erhöhte Herzfrequenz das Todesrisiko und das Risiko kardiovaskulärer Störungen sowohl bei Patienten mit erhöhtem Blutdruck als auch bei Patienten mit normalem Blutdruck erhöht."

Die fortgeführte Controlled Onset Verapamil Investigation of Cardiovascular Endpoints (CONVINCE) (Studie über die Wirkung von Verapamil) wird feststellen, ob COER-24 Verapamil HCI so wirkungsvoll ist wie die first-line standard of care" (praxisübliche Behandlung) mit Medikamenten wie Diuretika und Beta-Blockern bei der Vorbeugung von Herzattacken und Herzschlag und Todesfällen bei 15.000 Patienten, die über vier bis sechs Jahre beobachtet werden. CONVINCE ist eine der größten Studien in der Geschichte der Einschätzung von Auswirkungen einer Chronotherapie bei der Reduzierung kardiovaskulärer Sterblichkeit und Todesfällen. Dr. Dr. Lennart Hansson, Professor der klinischen Hypertonie Forschung an der Universität Uppsala in Schweden und ein Mitglied des Führungskomitees von CONVINCE und Co-Leiter des von Searle gesponsorten Symposiums:
"Diese Studie soll uns den Beweis dafür liefern, daß die bereits dokumentierte Wirkung von COER-24 Verapamil HCI bei der Senkung von Blutdruck und Herzschlagrate in den frühen Morgenstunden auf einen Rückgang bei kardiovaskulären Erkrankungen und Todesfällen schließen lassen."

(1) White, W.B., Black, H.R, Weber, M.A., Elliot, W.J., Bryzinski, B., Fakouhi, D.: Comparision of effects of controlled onset extended release verapamil at bedtime and nifedipine gastrointestinal therapeutic system on arising on early morning blood pressure, heart rate and the heart rate-blood pressure product. Am. J. Cardiol. 1998:
81: 424-431.
(2) The Sixth Report of the Joint National Committee on Prevention, Detection, Evaluation and Treatment of High Blood Pressure. Arch Intern Med 1997: 157: 2413-2446.
(3) Casiglia, E., Spolaore, P., Mazza, A., Ginocchio, G., Colangeli, G., Onesto, C., DiMenza, G., Pegoraro, L., Ambrosio, G.B.: Effect of two different approaches on total and cardiovascular mortality in a cardivascular study in the elderly (CASTEL) Jpn. Heart J. 1994: 35:
589-600.
(4) Kannel, W.B., Wilson, P., Blair, S.N.: Epidemiologic assessment of the role of physical activity and fitness in development of cardiovascular disease. Am. Heart J. 1985: 109:876-885.

ots Originaltext: Searle
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