Bilanz Miele-Gruppe - Halbjahresentwicklung Miele Österreich

Top-Qualität bleibt Erfolgsfaktor

Gütersloh/Salzburg (OTS) - - Die Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr 1997/98 (30. 6.) international sowie die Halbjahresentwicklung für Österreich präsentierte die Miele-Gruppe am Freitag, 21. August 1998. Dabei erreichte das Familienunternehmen Miele den bislang höchsten Umsatz in seiner Unternehmensgeschichte. Der Gruppenumsatz stieg im Berichtsjahr um 9,3 Prozent auf 25,9 Milliarden Schilling. Zugenommen hat im gleichen Zeitraum auch die Mitarbeiterzahl, die um 2,7 Prozent auf insgesamt 14.054 Personen gestiegen ist. Dieses Ergebnis bestätigt die Qualitätsphilosophiedes ausschließlich in Deutschland und Österreich produzierenden Unternehmens und zeigt, daß diese Standorte trotz hoher Arbeitskosten wettbewerbsfähig sind.

Besonders hohe Zuwächse weisen dabei jene Märkte auf, in denen in den vergangenen Jahren neue Vertriebsgesellschaften aufgebaut und neue Märkte bearbeitet wurden. Dies betrifft vor allem die Vertriebsgesellschaften in Übersee.

Auch die Miele-Vertriebsgesellschaften in Europa erreichten überdurchschnittliche Umsatzzuwächse. Den größten Zuwachs konnte Griechenland mit 49 Prozent verzeichnen. Auch in Großbritannien erzielte Miele eine Steigerung von 42 Prozent. Den höchsten Anteil am Miele-Umsatz außerhalb Deutschlands haben die Niederlande, gefolgt von Österreich, der Schweiz und Frankreich.

Die Investitionen wurden im Geschäftsjahr 1997/98 um gut acht Prozent gesteigert und betrugen rund 1,3 Milliarden Schilling. Schwerpunkt der Investitionen waren technische Erneuerungen. Die Aufwendungen zeigen deutlich, daß Miele auch in Zukunft auf die Standorte Deutschland und Österreich setzt, um die hohe Produktqualität zu erhalten.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen im Berichtsjahr wieder auf hohem Niveau. Ziel dieser Bereiche bei Miele ist es, Innovationen mit großem Verbrauchernutzen zu entwickeln und die Produktqualität zu sichern bzw. zu steigern. Außerdem investiert Miele weiterhin erhebliche Mittel in den Umweltschutz. Hier sind Forschung und Entwicklung eng eingebunden.

Österreich: Umsatz auf hohem Niveau gehalten

Die Top-Qualität bei Produkten und Service ist nach wie vor der Erfolgsfaktor von Miele Österreich. Dies bestätigt sich in der Halbjahres-Bilanz des Unternehmens. So gelang es Miele Österreich bei großen Hausgeräten und bei Küchen das in den vergangenen Jahren erzielte hohe Umsatz-Niveau zu halten.

Miele widersetzte sich damit dem Branchentrend in Österreich, der einedeutlich rückläufige Tendenz aufweist, erfolgreich. Im Bereich Küchen konnte Miele nach einem Umsatzsprung von 44 Prozent im Vorjahr das hohe Niveau um weitere 2,9 Prozent ausbauen.

Der Geschäftsführer von Miele Österreich, Peter Graski, führt die konstante Umsatzentwicklung seines Unternehmens trotz Rückgängen des Gesamtmarktes auf mehrere Faktoren zurück:

-- Miele ist mit allen Produkten im Top-Qualitäts-Segment angesiedelt und findet damit eine immer breitere Käuferschicht. "Der Konsument will entweder Top-Qualität oder den billigsten Preis. Der Platzdazwischen wird immer enger".

--Das Servicenetz von Miele mit über 160 Service-Technikern in ganz Österreich sowie die Miele Plus Card, unter anderem mit 24-Stunden-Service-Garantie, bieten Miele-Kunden einen Zusatznutzen, der über die Top-Qualität der Produkte weit hinausreicht.

-- Mit einer Reihe von Innovationen war Miele in der jüngsten Vergangenheit sehr erfolgreich. Dabei ist vor allem der Miele-Kaffee-Vollautomat, die erste Kaffeemaschine für Einbauküchen, sowie der neue Miele-Dampfgarer, ebenfalls ein Einbaugerät, zu nennen. Die wichtigste Innovation im Bereich der Waschvollautomaten ist das neue Wollprogramm, exklusiv von Miele. Es wäscht so schonend, daß es die Handwäsche ersetzt. Dies wurde auch wissenschaftlich bestätigt.

Miele Österreich wird als Gesellschaft mit beschränkter Haftung von der Zentrale in Wals bei Salzburg aus geführt und wies 1997 einen Jahresumatz von 1,8 Milliarden Schilling aus. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 600 Mitarbeiter und ist auch für den Vertrieb in der Tschechischen Republik, der Slowakei und den südosteuropäischen Staaten verantwortlich.

Miele-Innovationen Kaffeevollautomat und Dampfgarer

Als weltweit erster Hersteller bietet Miele einen Einbau-Kaffeevollautomaten für die Zubereitung von Espresso, Cappuccino oder Tee an. Der Miele Kaffeevollautomat erzeugt einen Druckvon 14 bar, mit dem das 92 Grad C heiße Wasser durch die frisch gemahlenen Kaffeebohnen fließt. Die Extraktionszeit beträgt 30 Sekunden. Der Mahlgrad der Kaffeebohnen kann individuell variiert werden, ebenso die Kaffee- und Wassermenge. Das Gerät läßt sich in eine 45 Zentimeter hohe Nische in einem 60 Zentimeter breiten Küchenhochschrank einbauen. Dem Einbau-Kaffeevollautomat von Miele wurde kürzlich der "Rote Punkt für höchste Designqualität" verliehen, eine Auszeichnung, die das Design Zentrum Nordrhein-Westfalenin Essen vergibt.

Mit dem Miele-Einbau-Dampfgarer kann auf bis zu drei Ebenen gleichzeitiggegart werden, ohne daß es zu Geruchs- oder Geschmacksübertragungen kommt. Der Geräteanschluß ist denkbar einfach. Es genügt eine normale 220-Volt-Steckdose. Der Wassertank ist beim Miele-Einbau-Dampfgarer serienmäßig enthalten, ein Festanschluß für Wasserzu- und ablauf ist daher nicht erforderlich. Das Miele-Gerät ist in eine Nische von 60 Zentimetern Breite und 45Zentimetern Höhe einzubauen.

Miele schafft die Handwäsche ab

Für den streichelweichen Cashmerepullover war bisher nur die Handwäsche gut genug. Das neue Wollprogramm von Miele wäscht jetzt jedoch noch schonender als von Hand. Das bestätigt ein Gutachten des Wäschereiforschungsinstitutes Krefeld in Deutschland. Die Wäschetrockner der Baureihe T 400 und T 600 sind mit einem speziellen Sensitiv-System ausgerüstet und haben zusätzlich Pflegeprogrammefür empfindliche Gewebe.

Miele unterstützt Eco-Design-Wettbewerb "Die Küche der Zukunft"

Gemäß dem Firmenmotto "Immer besser" setzt sich Miele mit zukünftigen Trends und Lösungen auseinander. In diesem Zusammenhang unterstützt Miele den Eco-Design-Wettbewerb "Die Küche der Zukunft", der gemeinsam von Wissenschafts-, Wirtschafts- und Umweltministerium ausgeschrieben wurde. Das Ziel des Wettbewerbs ist es, die Bedürfnisse der heutigen Generation auf eine Art und Weise zu befriedigen, die auf die Tragfähigkeit der Ökosysteme und die Ressourcenbasis der kommenden Generation Rücksicht nimmt. Insgesamt 30 Projekte wurden eingereicht. Bis Mitte Oktober wird eine prominent besetzte Jury die eingereichten Projekte beurteilen.

Der Sieger des Wettbewerbes wird zu einem dreimonatigen Praktikum in die Miele-Entwicklungs-Abteilung nach Warendorf in Deutschland eingeladen.Die Sieger-Projekte werden im kommenden Jahr im Rahmen einer Wanderausstellung in Wien und mehreren Bundesländern zu sehen sein.

Mitglieder der Jury sind:

Renate Allmayer-Beck, Architektin und Schütte-Lihotzky-Expertin, Wien,

Han Brezet, Industriedesigner, TU Delft, Niederlande
Marina Fischer-Kowalski, Soziologin, Universität Wien
Erwin Fritsch, Unternehmer, Dornbirn
Günter Horntrich, Designer, Hochschule Köln
Walter R. Stahel, Institut für Produktdauerforschung, Genf

Rückfragen: Miele-Österreich, Petra Ummenberger, 0662-85 84-551, 0664-25 66 571

PR-Agentur Stratcom, Dr. Christoph Bruckner,
Tel.: 01-715 81 91

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