5.900 betriebliche Umweltmanager in der Wirtschaft tätig

Österreichs Spitzenplatz beim Umweltschutz gesichert

PWK - In der Wirtschaft sind bereits 5.900 fachlich ausgebildete Umweltmanager tätig. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Studie der Öko-Datenbank Österreich (OEDAT) über die "Humanressourcen im österreichischen Umweltmanagement". "Damit hat das Umweltschutz-Know-how der österreichischen Wirtschaft einen Quantensprung erfahren. Seit 1995 hat sich die Zahl der ausgebildeten Umweltbeauftragten der Wirtschaft verdoppelt", freut sich Stephan Schwarzer, der Leiter der Abteilung Umweltpolitik in der Wirtschaftskammer Österreich. ****

Der überwiegende Teil betrieblicher Mitarbeiter mit Umweltausbildung ist in Betrieben mit über 100 Mitarbeitern tätig. Aber auch in den Klein- und Mittelbetrieben ist laut OEDAT-Erhebung eine steigende Zahl von Umweltspezialisten an der Arbeit.

In den letzten Jahren ist ein breit gefächertes Ausbildungsangebot entstanden, das Fachakademien und post-graduate-Lehrgänge mit einer Dauer von ein bis zwei Jahren ebenso einschließt wie einwöchige Grundkurse, die das Basiswissen für Allrounder vermitteln. Dieses Ausbildungsangebot wurde von der Wirtschaft in hohem Maß angenommen. Derzeit sind rund 30 Institutionen in der Umweltausbildung für betriebliche Praktiker tätig.

"Den hohen Standard, den Österreich im Umweltschutz erreicht hat, verdanken wir zu einem guten Teil den 5.900 ausgebildeten betrieblichen Umwelt- und Abfallbeauftragten. Sie sind der Motor der Umweltschutzoffensive der Wirtschaft, die von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, aber umso wirksamer seit Jahren voranschreitet. An der Schnittstelle zwischen Ökologie und Management sind sie einerseits darum bemüht, den Schutz der Umwelt zu verbessern, andererseits aber auch den Betrieben durch verstärkten Einsatz sauberer Technologien Nachsorgeaufwand zu ersparen", kommentierte Stephan Schwarzer die erfreulichen Ergebnisse der OEDAT-Studie.

Die Zahl der betrieblichen Mitarbeiter mit umweltrelevanter Ausbildung liegt nach Angaben der OEDAT noch höher, nämlich bei 6.688 Personen. Diese Differenz zu den 5.900, erklärt sich daraus, daß etwa 11 % der Absolventen die einschlägigen Ausbildungslehrgänge privat absolvieren, um sich beruflich neue Chancen zu öffnen.
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