HIETZINGER BÜRGER EMPÖRT ÜBER AUSDÜNNUNGSPLÄNE DER ÖBB

Bezirksvorsteher Gerstbach legt Protest ein

Wien (ÖVP-Klub) - Empört zeigt sich der Hietzinger Bezirksvorsteher Dipl.-Ing. Heinz Gerstbach über die kürzlich bekanntgewordenen Pläne der ÖBB, die Schnellbahn auf der Hietzinger Verbindungsbahn faktisch zu liquidieren. Die ÖBB wollen 25 der derzeit täglich verkehrenden 43 Schnellbahnzüge aus dem Fahrplann nehmen, das sind mehr als die Hälfte. Nach 20 Uhr und an Sonntagen soll es nach den Plänen der ÖBB überhaupt keine S-Bahn-Verbindung mehr in Hietzing geben. *****

"Das ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die öffentliche Verkehrsmittel benutzen wollen oder müssen", erklärt Gerstbach. "Schon jetzt ist die Frequenz der S-Bahn auf der Verbindungsbahn
mit einem Zug pro Stunde viel zu niedrig. Eine weitere Reduktion wäre ein Skandal." Gerstbach hat brieflich gegen diesen Anschlag auf die Hietzinger Bevölkerung protestiert und den ÖBB-Generaldirektor, den Bürgermeister und die zuständigen Stadträte aufgefordert, die Hietzinger Schnellbahn abzusichern.

Wie Gerstbach ausführte, könnte die Benutzerfrequenz auf der S-Bahn wesentlich gesteigert werden, wenn endlich die längst erforderliche Station St. Veit bei der Hietzinger Hauptstraße wiedererrichtet wird. "Es ist höchste Zeit, daß die Verantwortlichen in Bund, Gemeinde und ÖBB einen ordentlichen Schnellbahnbetrieb - auch für Hietzing - in die Wege leiten. Das Auflassen von Linien und das Ausdünnen von Intervallen ist jedenfalls nicht der richtige Weg, um die Bürger unserer Stadt zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen", schloß Gerstbach

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