AK Preisvergleich der Woche: "Süßes Leben" in Wien zu teuer

Wien (OTS) - Süßigkeiten und Schokolade sind in Wien noch immer
zu teuer: Im Schnitt zahlen Naschkatzen um 14 Prozent mehr als in Berlin. Die AK Konsumentenschützer meinen: Zu hohe Aufschläge der Händler auf den Einkaufspreis verteuern hierzulande die Süßwaren -denn hergestellt werden sie größtenteils von multinationalen Konzernen. Das zeigt ein im Mai und Juni durchgeführter Preisvergleich der AK Konsumentenschützer. ****

Das "süße Leben" kommt die Wiener um durchschnittlich 14 Prozent teurer als die Berliner. Selbst in Wien differieren die Preise für Schokolade um bis zu 69 Prozent. Das zeigt ein Test der Wiener AK Konsumentenschützer. Verglichen wurden die Preise für Schokoriegel, Schokolade, Gummibären und Kaudragees im Mai und
Juni in 14 Wiener und 20 Berliner Supermärkten. Die Preise wurden wegen der unterschiedlichen Steuersätze mehrwertsteuerbereinigt (Deutschland sieben Prozent, Österreich 10 Prozent).

Seit EU Beitritt billiger, aber noch immer zu teuer
Die Süßigkeiten sind seit dem EU Beitritt zwar billiger geworden, wie der Vergleich zu Berlin zeigt, sind sie aber in Wien noch
immer zu teuer.
So kostet die 400 Gramm-Packung Merci in Wien durchschnittlich 65 Schilling (exkl. MwSt), in Berlin lediglich 54 Schilling (exkl. MwSt). Mit durchschnittlich 12 Schilling (exkl. MwSt) ist auch die 50 Gramm-Packung Ferrero Rocher in der österreichischen Bundeshauptstadt teurer als in der deutschen Hauptstadt (8 Schilling). Für die 9er-Mini Packung von Ritter Sport zahlen die Wiener 20 Schilling (exkl. MwSt), die Berliner 16 Schilling (exkl. MwSt). Wollen Konsumenten ein "Küsschen" von Ferrero (175 Gramm-Packung), so werden ihnen in Wien durchschnittlich 36 Schilling (exkl. MwSt) verrechnet, in Berlin nur 26 Schilling (exkl. MwSt).

"Obwohl Süßigkeiten seit 1995 um durchschnittlich drei Prozentpunkte billiger geworden sind, sind sie noch immer zu
teuer," kritisieren die AK Konsumentenschützer." Da es sich bei
den Herstellern der süßen Köstlichkeiten weitgehend um multinationale Konzerne handelt, vermuten die AK Konsumentenschützer, daß der österreichische Handel wesentlich mehr als der deutsche auf den Einfkaufspreis der Produkte aufschlägt.

In Wien gibt es Unterschiede bis zu 69 Prozent
Da auch in Wien die Preisunterschiede bei den Süßigkeiten enorm sind, raten die AK Konsumentenschützer, die Preise zu vergleichen.

Im folgenden Wien-Vergleich ist in den Beispielen die 10prozentige Mehrwertsteuer inkludiert.
Die 400 Gramm-Packung After Eight kostet in Wien zwischen 39,90
und 59,90 Schilling. Die 6er-Packung Crispy Rolls von Milky Way haben die AK Konsumentenschützer bereits um 15,90 Schilling gesehen, die teuersten um 22,90 Schilling. Den 18-Gramm Duplo Knusperriegel von Ferrero gibt es von 2,90 Schilling bis 4,90 Schilling. Die billigste 100-Gramm Ritter Sport kostet 6,90 Schilling, die teuerste 9,90 Schilling.

Rückfragen & Kontakt:

Presse Doris Strecker
Tel.: (01)501 65-2677

AK Wien

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW/AKW