Tagung der European Society of Cardiology untersucht wachsendes Bewußtsein für Auswirkungen der Chronotherapie auf die Pulsfrequenz

Wien (ots-PRNewswire) - Kardiologen erkennen seit kurzem das Zyklusmuster der Pulsfrequenz und die potentielle Auswirkung eines schnellen Pulsschlags im Zusammenhang mit dem Risiko kardiovaskularer Erkrankungen und Sterbefälle. Ein Symposium im Rahmen der Tagung der European Society of Cardiology in Wien am Sonnabend, den 22. August 1998 um 12Uhr30 wird sich neuen Erkenntnissen in Bezug auf eine Steuerung der Herzschlagfrequenz und Verbesserung der Blutzufuhr zum Herzen in den frühen Morgenstunden durch die Anwendung von Chronotherapie widmen - der Wissenschaft, Krankheiten im Rhythmus mit den natürlichen Zyklen des Körpers zu behandeln. Dieses bedeutende von Searle gesponsorte Symposium wird von Dr. Dr. Lennart Hansson, Professor der klinischen Hypertonie-Forschung an der Universität von Uppsala in Schweden und Dr. William B. White, Chef der Abteilung für Hypertonie und klinische Pharmakologie an der medizinischen Fakultät der University of Connecticut in Farmington im US-Bundesstaat Connecticut geleitet.

Höhepunkte des Symposiums
Themenschwerpunkte und Teilnehmer
Herzattacken und -schläge sowie plötzlich einsetzender Tod kommen am häufigsten in den frühen Morgenstunden vor. Symptomatische Angina und asymptomatische Ischämie haben sich als Frühindikatoren kardiovaskulärer Erkrankungen erwiesen. Dr. William H. Frishman, Chef der Abteilung für Medizin am New York Medical College in Valhalla im US-Bundesstaat New York wird Ergebnisse präsentieren, die zeigen , daß die einmal tägliche Verabreichung einer einzigen Dosis COER-24 (Wz) Verapamil HCI (controlled-onset extended release, Langzeitwirkung bei Auftreten der Beschwerden) vor dem Einschlafen so wirkungsvoll ist wie die kombinierte Therapie mit zwei der üblicherweise verordneten Wirkstoffe (Amlodipin und Atenolol) und so wirkungsvoll wie Amlodipine allein bei der Bekämpfung von Angina ist. Im Vergleich zur Behandlung mit Amlodipin allein reduzierte COER-24 Verapamil HCI die Dauer des Auftretens von Ischämie-Anfällen (unzureichende Blutzufuhr zum Herzen).

Die Herzfrequenz hat ein ausgeprägtes Zyklusmuster, welches tendenziell seinen Höhepunkt in den frühen Morgenstunden erreicht. Dr. Domenic A. Sica, Chef der Abteilung für klinische Pharmakologie und Hypertonie am Medical College of Virginia in Richmond im US-Bundesstaat Virginia wird Forschungsergebnisse vortragen, in denen gezeigt wird, daß COER-24 Verapamil HCI die Herzschlagrate erheblich senkt - besonders in den frühen Morgenstunden - während Nifedipin GITS in der gleichen Zeitspanne die Herzschlagrate erhöht.

Weitere Präsentationen von Dr. Paolo Palatini, dem außerordentlichen Professor für Medizin an der Universität von Padua, Italien und derzeitiger Vorsitzender der italienischen Hypertonie Liga sowie Dr. Dr. Per Lund-Johansen, Professor für Medizin in der kardiologischen Abteilung an der Universität von Bergen in Norwegen handeln von dem erwachenden Bewußtsein über die Herzfrequenz als ein klinisch relevanten, jedoch unterbewerteten Frühindikator kardiovaskulärer Erkrankungen und Sterbefälle.

Zeitpunkt: Sonnabend, den 22. August 1998, 12Uhr30
Ort: Halle 10E; Tagungszentrum der Messe in Wien

Anmerkung: Ein Briefing für die Presse erfolgt unmittelbar nach den Präsentationen. Wünschen Sie weitere Informationen oder eine Vereinbarung von Interviews, wenden Sie sich bitte an Pierangela Crocitto, Tel: (USA)212-957-2854.

ots Originaltext: Searle
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