Ökologiebewusstsein an Schulen steigt

Wien (OTS) Das Ökologiebewusstsein an Schulen steigt. Eine Zwischenbilanz des Programms "Ökologisierung von Schulen" an neun ausgewählten Pilotschulen stellt einen deutlich sparsameren
Einsatz von stromverbrauchenden Geräten, einen verminderten
Papier- und Wasserverbrauch und ein ernährungsbewussteres Jausenangebot fest. Insgesamt arbeiten derzeit 260 Schulen in
allen Bundesländern an Projekten für den Wettbewerb "Ökologisierung von Schulen", den das Unterrichtsministerium gemeinsam mit dem Forum Umweltbildung durchführt. *****

Die am Wettbewerb teilnehmenden Schulen erheben den
ökologischen, technischen und sozialen Ist-Stand ihrer Schule. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse werden dann Ziele für Veränderungen bzw. für konkrete Gestaltungsmaßnahmen definiert, die sie nachfolgend umsetzen. Das Öko-Gymnasium in Krems beschäftigt sich beispielsweise mit den Ernährungsgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler. An der Ganztags-Mittelschule (GTMS) in Wien 16 wird eine Iststandserhebung im Bereich Wasser durchgeführt und die Energiedaten des Schulgebäudes werden erfasst. Der Ökologiegedanke hat sich auch auf das schulische Umfeld übertragen. So gestalteten die Schülerinnen und Schüler der HBLA in St. Veit/Glan eine Jugendbar mit alkoholfreien Getränken am St. Veiter Wiesenmarkt.

Die Ergebnisse werden bis zum 1. Dezember 1998 in einem Bericht
von der Schule zuammengefasst und von einer Jury bewertet. Die Preisverleihung findet im Februar 1999 statt. Die Firmen ABB Asea Brown Boveri, ARA (Altstoff Recycling AG), Wimtec und der Verbundkonzern stellen Geld- und Sachpreise in der Höhe von
460.000 Schilling zur Verfügung. Zusätzlich stiftet die Firma ABB auch ein "Energieoptimierungspaket" (Wärme-, Wasserzähler, Bewegungsmelder etc.) im Wert von 40.000 Schilling. Einige Ergebnisse werden bereits bei der internationalen Konferenz zur Umweltbildung vom 3. bis 7. Oktober 1998 in Linz präsentiert.

Ab dem neuen Schuljahr wird es auch eine Homepage mit Projektbeschreibungen des Forum Umweltbildung geben. Erstmals gibt es auch die "Netzwerkzeitung", die sich mit dem Fortgang der Projekte befasst und allen teilnehmenden Schulen zugesendet wird. Für Teilnehmer, die sich bei ihrem Ökologisierungsprojekt mit Strom befassen, findet am 8./9. Oktober ein Verbund-Seminar-Workshop statt. Über die Trennung von Verpackungsabfällen für Schul-Projekte stellt zudem die ARA (Altstoff Recycling Austria
AG), Tel. 01/521 37-360, Herr Wichra, Informationsmaterial zur Verfügung. Nähere Auskünfte erteilt auch Karin Wirnsberger vom Forum Umweltbildung, Tel. 01/402 47 01 DW.
(Schluss)

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Mag. Elisabeth Halvax,
Tel. 01/53120-5013 DWUnterrichtsministerium,

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