Österreichs Exporte in den Iran um 50 Prozent gestiegen

Handelsbeziehungen werden stark intensiviert - WKÖ-Präsident Maderthaner leitet am 5. Sept. Wirtschaftsmission in den Iran

PWK - Die österreichischen Ausfuhren in den Iran sind im Vorjahr sprunghaft angestiegen. "1997 konnten wir unsere Iran-Exporte um 52 Prozent auf 3,3 Mrd Schilling steigern", vermeldet Georg Krauchenberg von der Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer Österreich. Eine verbesserte Zahlungssituation auf iranischer Seite und weitläufigere Neuabsicherungen durch die Österreichische Kontrollbank (OeKB) hoben die Exportchancen der österreichischen Unternehmen und wurden auch entsprechend wahrgenommen". ****

Im Rahmen des zweiten 5-Jahresplanes des Iran konnten österreichische Firmen beachtliche Aufträge erhalten, so zB Schienen-und Weichenlieferungen für den Ausbau des iranischen Eisenbahnnetzes. Ebenso gingen Aufträge zur Lieferung von Turbinen, Schutz- und Steuereinrichtungen für Kraftwerksbauten sowie Abwasserreinigungsanlagen, Wasseraufbereitungsanlagen oder Ausrüstungen für die Zementindustrie an heimische Firmen.

Der Dialog zwischen den EU-Staaten und der Islamischen Republik Iran läuft an. Österreich nimmt aktiv daran teil: Im Juni stattete Wirtschaftsminister Hannes Farnleitner Teheran einen Besuch ab und am 5. und 6. September 1998 wird der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Leopold Maderthaner, mit einer Firmendelegation eine Wirtschaftsmission für den Bereich "Investitionsgüter und Industriezulieferungen" in den 60 Millionen Einwohner zählenden Staat durchführen.

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Mag. Georg Krauchenberg

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