Sachsenring Automobil.: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Pressemitteilung zum Halbjahresbericht 1998

Halbjahresergebnisse über Erwartungen

Mit der Veröffentlichung des Halbjahresberichtes 1998 unterlegt die Sachsenring Automobiltechnik AG, Zwickau, das anhaltend stabile Wachstum des Unternehmens. So schloß der SAG-Konzern am Ende des II. Quartals 1998 (30.06.1998) mit einer Gesamtleistung von 192,4 Mio. DM ab, das entspricht einer Steigerung zum Vorjahr von 44%. Erfreulich entwickelte sich auch die Ertragslage des Konzerns. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBDIT) stieg im Vergleich zum Vorjahresstichtag von 9,1% um 8,1% auf 17,1% und verdoppelte sich somit annähernd. Mit einer Steigerung um 9,3% auf 12,8% (DM 24,6 Mio.) konnte fast eine Verdreifachung des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) erzielt werden. Mit einem Ertrag vor Steuern (EBT) in Höhe von DM 17,1 Mio. konnte Sachsenring das 1. Halbjahr 1998 mit einer Quote von 8,7% abschließen.

Der Vorstand hatte zum Börsengang am 02.10.1997 für 1998 noch ein Ergebnis vor Steuern von rd. DM 27,0 Mio. prognostiziert. Der Konzern hat somit bereits nach 6 Monaten rd. 63% der Ertragsprognose für 1998 erfüllt.

Der Konzern legte per 30.06.1998 im Vergleich zu Juni 1997 in der Anzahl der Beschäftigten um etwa 30% auf insgesamt 1.330 Mitarbeiter zu. Bei 5% der Belegschaft handelt es sich um Ausbildungsplätze. Somit stellt Sachsenring, neben Volkswagen,auch den größten Ausbildungsbetrieb der Region Süd-West-Sachsen dar.

Sachsenring setzt weiter auf Wachstum

Unter Ausnutzung des am 02.07.1998 zur Hauptversammlung genehmigten Kapitals will der Vorstand noch bis Ende September 1998 Verträge zum Kauf weiterer Unternehmensaktivitäten rechtsgültig abschließen. Verhandelt wird gegenwärtig u.a. mit einer Unternehmensgruppe, deren Aktivitäten eine Abrundung der SAG-Kerngeschäftsfelder in der Zulieferung von Automobil-Systemtechnik und im Sonderfahrzeugbau bewirken. Für den Fall eines erfolgreichen Vertragsabschlusses geht Sachsenring von einer Verdoppelung der Konzernleistung und einer Steigerung der Ertragskraft durch Ausnutzung synergethischer Konzernprozesse aus. Namentliche Veröffentlichungen macht der Vorstand in Abstimmung mit den Verkäufern vom Fortschritt der gegenwärtig laufenden Prüfung der

Unternehmensbewertung abhängig.

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