Regionalverband Europaregion NÖ-Süd

Bilanz des Bereiches Industrie und Gewerbe

St.Pölten (NLK) - Seit 24. Juni 1998 ist der Regionalverband Europaregion NÖ-Süd als Gewerbebetrieb im Bereich Unternehmensberatung registriert und kann daher in Zukunft ein erweitertes Dienstleistungsspektrum am freien Markt anbieten. Kundenzielgruppen sind Unternehmen und Kommunen der Europaregion NÖ-Süd, Eco-Plus, die NÖ Landesregierung, Bund und EU.

Bei einer Ende Juli gezogenen Bilanz des Bereiches Industrie und Gewerbe wurde festgehalten, daß die Europaregion NÖ-Süd die zur Verfügung stehenden EU-Mittel im Rahmen von EFRE zur Hälfte der Programmperiode 1995 - 1999 im Ziel 2-Gebiet auch annähernd zur Hälfte ausgeschöpft hat (47,2 Prozent). Im Ziel 5b-Gebiet lag die Mittelausschöpfung Ende 1997 bei 40,8 Prozent. Mit Stand Mai 1998 wurde im Ziel 2-Gebiet in NÖ-Süd bisher mit 291,8 Millionen Schilling Fördermitteln ein Projektvolumen von 1,965 Milliarden Schilling bewegt und 694 neue Arbeitsplätze geschaffen. Im Ziel 5b-Gebiet wurden bis Ende 1997 60,8 Millionen Schilling Fördermittel ausbezahlt und damit ein Projektvolumen von 368,5 Millionen Schilling erreicht.

Als bereits abgeschlossene bzw. noch laufende Leitprojekte gelten die Ansiedlung eines Centers of Excellence des Austrian Research Centers in Wiener Neustadt, das Projekt "Regional Innovation and Technology Transfer Strategies" (RITTS), die Gemeinschaftsinitiative RESIDER II, das Konzept "SoftCity Ternitz" zur Ansiedlung neuer Unternehmen sowie die TELEMATIK ’97 in Ternitz.

Als Leitprojekte in Entwicklung anzusprechen sind die zum Zweck der Verbesserung und Weiterentwicklung der Informationstechnologie durch die regionale Wirtschaft ins Leben zu rufende Informationstechnologieinitiative (ITI) NÖ-Süd bzw. das regionale Informationssystem (RegIS) NÖ-Süd, der Plan zur Errichtung eines Technologietransferzentrums NÖ-Süd sowie Überlegungen hinsichtlich des Einheitlichen Programmplanungsdokumentes und der Gemeinschaftsinitiative INTERREG für die Zeit nach 1999.

Ein Investorenprogramm soll innovative Ideen auf Technologiegehalt und Wirtschaftlichkeit prüfen, regionale Betriebe sollen im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit zum Aufbau von Clustern aktiviert werden. Im weiteren werden Schwerpunkte in den Bereichen Innovation und Technologietransfer, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Kooperation, Infrastruktur und Netze, Umwelt und Energie, Marketing und Internationalisierung, Venture Capital sowie Beratungs- und Ausbildungsleistungen gesetzt.

Nähere Informationen beim Regionalverband Europaregion NÖ-Süd unter der Telefonnummer 02622/27156.

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