KFZ-Händler warnen vor Tachometer-Manipulationen

Auch an elektronischen Tachometern wird immer häufiger "gedreht"- Vorsicht bei Gebrauchtwagen von Privat an Privat

PWK - Das Bundesgremium des Fahrzeughandels warnt vor verbotenen Tachometer-Manipulationen, die immer häufiger in Zeitschriften und im Internet angeboten werden. Bei dem als "Kosmetik" angebotenen Tuning elektronischer Kilometerzähler handelt es sich schlichtweg um Betrug, um den Wagen teurer verkaufen zu können. "Wer glaubt, sich was ersparen zu können, fällt dann oft beim Kauf von Privat an Privat auf manilpulierte Tachometer herein", weist Bundesgremialvorsteher Heinz Leo Havelka auf diese neuen Gefahren beim Autokauf hin. ****

Havelka warnt auch alle Autofahrer, diese Manipulationen an ihrem Fahrzeug durchführen zu lassen, da Gebrauchtwagen-Sachverständige sehr wohl diesen Betrug entdecken können.

Zum Unterschied zu Privaten Verkäufern prüfen die Gebrauchtwarenhändler das KFZ vor dem Verkauf auf "Herz und Nieren". Schließlich muß der Fachhändler im Rahmen der Gewährleistung mindestens ein halbes Jahr für den Zustand des Wagens geradestehen, der zum Zeitpunkt des Kaufes schriftlich vereinbart wurde.

Havelka empfiehlt allen Konsumenten, einen Gebrauchtwagen beim Fachhandel zu kaufen und das gemeinsam mit dem Konsumentenschutzministerium, dem ÖAMTC und dem ARBÖ ausgearbeitete Kaufvertragsformular des Bundesgremiums zu verwenden. "Da gibt es keine Überraschungen und kein Kleingedrucktes auf der Rückseite. Alles, was wichtig ist, steht deutlich lesbar auf der ersten Seite". Damit sind die Konsumenten vor Betrug und Manipulationen geschützt, denen sie beim Kauf von Privat an Privat hilflos ausgeliefert sind.

Nur der österreichische Fahrzeughandel steht zu allen Daten des Fahrzeuges, einschließlich Kilometerstand, und bietet seinen Kunden größtmögliche Sicherheit.
(Schluß) MH

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