Fleischwirtschaft verlangt Sofortmaßnahmen

Fehlverhalten der Konsumentenministerin Prammer bewiesen

Wien (PWK) - "Nun ist eindeutig bewiesen, daß
Konsumentenministerin Prammer voreilig und unbegründet gehandelt hat", resümieren Anton Karl, Ernest Pollak und Josef Purkhauser im Namen der österreichischen Fleischwirtschaft. "Es war unverantwortlich, ohne ausreichende Prüfung der Sachlage mit einer derart massiven Warnung an die österreichischen Konsumenten/innen heranzutreten." Es habe sich bestätigt, daß das österreichische Kontrollsystem mit seinen kontinuierlichen Prüfungen funktioniert. ****

"Frau Ministerin Prammer muß sofort tätig werden", fordern Karl, Pollak und Purkhauser, "um das Vertrauen der Konsumenten/innen in Rindfleisch und Rindfleischprodukte wieder herzustellen. Frau Prammer kann sich aus ihrer Verantwortung für den von ihr verursachten Schaden nicht davonstehlen."

Der Schaden, der im Inland und Ausland durch die voreilige Warnung entstanden ist, geht in die Millionen. Konkrete Schadensmeldungen von Firmen aus den Bereichen Schlachthöfe, Zerleger- und Verarbeitungsbetriebe sowie Handel bestätigen dies. "Wir fordern die Konsumentenministerin auf, einen zweiten Fehler zu vermeiden und die von den Betroffenen geplanten Schadenersatzklagen gegen die Republik Österreich ernst zu nehmen."

Ein sofortiges Gipfelgespräch von Frau Ministerin Prammer mit der österreichischen Fleischwirtschaft ist in dieser ernsten Situation dringend notwendig, stellen die Vertreter der Fleischwirtschaft in einer Aussendung der Wirtschaftskammer fest.
(Schluß) HV

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