Eco Plus Modellprojekte 1997

Vielfältiges Spektrum der NÖ Regionalförderung

St.Pölten (NLK) - In der kürzlich vorgelegten Fassung des im Bericht über die Landesentwicklung 1997/ 98 enthaltenen Jahresberichts 1997 der Eco Plus sind auch Modellprojekte des Jahres 1997 aufgezeigt, die deutlich die Vielfalt der unterschiedlichen Projekte, die sektorenübergreifende Förderung und die hohen Qualitätsmaßstäbe bei der Realisierung vor Augen führen.

Grundlegendes Ziel der geförderten Aufschließung von Betriebsgebieten ist es dabei, Voraussetzungen für Betriebsansiedlungen zu schaffen, damit Chancen zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen. Konkrete Projekte wurden etwa in Gföhl und in Bad Fischau unterstützt.

Im Bereich des Radtourismus in Niederösterreich bzw. der Abrundung des radtouristischen Angebotes bildete 1997 die Behebung von Schwachstellen bei überregionalen Radrouten, insbesondere am Donauradweg, einen Schwerpunkt der Regionalförderung. Weiters wurde mit Hilfe der EU-Regionalberatung die Weiterentwicklung der Radregionen Kamptal und Retzer Land unterstützt.

Im Kapitel Aktivierung und Information zum Reittourismus stand 1997 für Eco Plus u.a. der Zusammenhang zwischen Reittourismus und Regionalentwicklung im Vordergrund, vor allem die Chancen für entwicklungsschwache ländliche Gebiete (Ziel 5b-Gebiete) in Niederösterreich. Um die Reitregionen umfassend zu stärken, wurde etwa in der Pferderegion Voralpen ein zusätzlicher Bedarf von 100 gewerblichen Betten als notwendig erachtet. Da aber ein Hotel mit großer Bettenkapazität weder finanzierbar noch wirtschaftlich lebensfähig wäre, erfolgt hier die Erweiterung der vorhandenen Bettenkapazität durch den Ausbau mehrerer kleingewerblicher Beherbergungsbetriebe.

Durch Ausbaumaßnahmen im Schigebiet St.Corona wiederum können zahlreiche Angebotsverbesserungen in diesem für die touristische Entwicklung in der Region bedeutenden Schigebiet in Angriff genommen werden. Der Einzugsbereich dieses für Familien attraktiven Schigebietes umfaßt immerhin Niederösterreich, Wien, Burgenland und Ungarn.

Ein Ausflugsangebot nicht nur für Eisenbahnfreaks bietet das "Erlebnis Mariazellerbahn". Dabei wurde in Kirchberg an der Pielach eine aufwendige Modellbaudarstellung eines Teilabschnittes der Mariazellerbahn als erlebnisorientierte touristische Attraktion realisiert. Der Bereich von der Laubenbachmühle bis zur Erlaufklause ist im Original ca. 40 Kilometer lang, die Nachbildung bringt es auf 35 Meter Länge, wobei dieser landschaftlich und bahntechnisch reizvollste Abschnitt mit sieben Bahnhöfen, drei Haltestellen, siebzehn Tunnels, zehn Viadukten und sechs größeren Brücken dargestellt ist und die Besucher die Züge selbst in Betrieb setzen können.

Kräuter auch touristisch zu nutzen ist Zweck der Errichtung eines Informations- und Präsentationszentrums des Vereins "Freunde der Heilkräuter". Damit soll den Zielgruppen Ausflugstouristen, Bildungsinteressierten aus Heilberufen, interessens- und kirchennahen Vereinen bzw. Vereinigungen, ökologisch Bewußten sowie innovativen Vertretern der Tourismusbranche eine zusätzliche Attraktion im Waldviertel geboten werden.

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