Replik auf Dr. Rasingers Ergüsse

Die Sozialversicherungsträger leisten sehr viel für ihre Versicherten und Vertragspartner

Wien (OTS) - Die österreichischen Sozialversicherungsträger wenden pro Jahr 37 Mrd. öS für die Krankenanstalten und rund 11 Mrd. öS für Prävention und prophylaktische Maßnahmen auf. Das ist viel Geld.

Die Spitalskosten stiegen von 1996 auf 1997 um knapp über 2 Prozent. Im selben Vergleichszeitraum hat die österreichische Sozialversicherung für ihre Versicherten um 4,7 Prozent mehr aufgewendet. Die Ausgaben für ärztliche Leistungen stiegen um 3,7 Prozent, während die Bevölkerung, lediglich einen 1,4 prozentigen Lohnzuwachs bekam. Die Ärzte haben im Verhältnis mehr Geld erhalten als die Krankenanstalten. Der Grund für den Deckelungsbetrag von 37 Mrd. S ist eine politische Einigung. Auch die Beitragseinnahmen der Krankenversicherungsträger sind gedeckelt und keine beliebig erhöhbare Ziffer. Wenn die Spitäler in den ambulanten Bereich (niedergelassene Ärzte) auslagern wollen, dann müssen sich die Spitalserhalter auch finanziell am Aufbau des ambulanten Sektors beteiligen.

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Franz Bittner, Obmann der
Wiener Gebietskrankenkasse
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