Laßt die Hungernden im Sudan nicht im Stich

Spendenappell von Caritaspräsident Küberl

Wien, 13.8.1998 (car-pd)
In einem eindringlichen Appell forderte Caritaspräsident Franz Küberl die Österreicher auf, nicht auf die Hungernden im Sudan zu vergessen:
"Jeden Tag sterben zweihundert Menschen an den Folgen des Hun-
gers. Da dürfen wir nicht einfach tatenlos zusehen. Ich will mich einfach nicht damit abfinden, daß die Welt dieses Sterben einfach zur Kenntnis nimmt. Ich bitte alle, die Helfen können, um ihre Unterstützung. Jede Spende hilft einem Hungernden zu überleben. Ich appelliere an die Regierungen alles Menschenmögliche zu tun, um den Sudanesen zu helfen.

Es ist mir ein Bedürfnis, allen zu danken, die durch ihre Spende für die Augustsammlung schon Hilfe ermöglicht haben, ihr Beitrag kommt di-rekt den Notleidenden zugute. Denn die Caritas kann bei der Vertei-lung der Lebensmittel auf ein Netz mit hunderten ehrenamtlichen, ein-heimischen Helfern aus den Pfarren zurückgreifen. Die Hilfsgüter kön-nen sehr gezielt eingesetzt werden, da sie nicht aus dem Flugzeug ab-geworfen werden, sondern nach der Landung den Verteilern persönlich übergeben werden. Zusätzlich überwachen die lokalen Hilfskomitees die korrekte Verteilung der Lebensmittel. Österreichische Caritas Spenden gelangen so auch in entlegene, nicht von der UNO erreichte Gebiete und bewahren so tausende Hilfsbedürftige, vor allem Frauen und Kinder, vor dem Hungertod."

PSK 7.700.004 Kennwort "Sudan"
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