STRASSER:"AMS bestätigt Bedenken der VPNÖ zur vefehlten Arbeitsmarktpolitik des Bundes"

"Bundesregierung muß Gelder für arbeitslose Frauen lockermachen"

Niederösterreich (OTS) - Das AMS (Arbeitsmarktservice) bestätigt nunmehr die Bedenken der Volkspartei Niederösterreich zur verfehlten Arbeitsmarktpolitik des Bundes. Ich fordere diezuständigen Bundesregierungsmitglieder auf, auch für Frauen Mittel aus der Arbeitsmarktförderung zur Verfügung stellen. Durch die vollmundigen Versprechungen des Bundeskanzlers, daß "jeder Jugendliche einen Arbeitsplatz" bekommt, bleiben andere Problemgruppen auf der Strecke, erklärte Klubobmann Dr. Ernst Strasser.

Strasser wies in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es beispielsweise in Niederösterreich um ein Viertel mehr arbeitslose Frauen gibt, als arbeitslose Jugendliche gibt. So gibt es 5000 Frauen "mit Mobilitätseinschränkungen" - das sind vor allem allein erziehende Mütter - die einen Arbeitsplatz suchen. Im NAP (Nationaler Aktionsplan) ist aber für jene Gruppe keine Geld vorgesehenen und das AMS wurde dazu angehalten, sämtliche Geldflüsse zur Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze zu stoppen.

"Alleine das NÖ Hilfswerk könnte im nächsten Jahr 500zusätzliche Arbeitsplätze für Frauen schaffen. Ohne die notwendigen Mittel des Bundes ist dies aber nicht möglich. Ich fordere daher alle zusttändigen Regierungsmitglieder, insbesondere die Ministerinnen Prammer und Hostasch auf, sich auch für die Frauen einzusetzen und dafür zusorgen, daß endlich die notwendigen Geldmittel, flüssig gemacht werden. Geschieht dies nicht, ist der NAP (Nationaler Aktionsplan) nicht das Papier wert, auf dem er gedruckt ist", betonte Strasser.

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