Holender: "Hole Nitsch an die Staatsoper"

Wien (OTS) - Der Maler und Aktionskünstler Hermann Nitsch, dessen Sechstagespiel soeben unter tumultösen Begleiterscheinungen Wirklichkeit wurde, soll innerhalb der nächsten Jahre wieder an der Wiener Staatsoper inszenieren. Das bestätigen Opern-Chef Ioan Holender und der Künstler selbst in der morgen erscheinenden Ausgabe des Wochenmagazins NEWS.

Man sei über Wagners "Parsifal" im Gespräch, läßt Holender wissen. Der Operndirektor verteidigt Nitsch in NEWS scharf gegen die Angriffe der vergangenen Tage: "Traurig" sei der Versuch niederösterreichischer Landespolitiker, "einen Künstler vom Rang Nitschs mit bürokratischen Maßnahmen zu quälen".

Nitsch, der an der Oper Massenets "Herodiade" mit Sensationserfolg inszenierte, in NEWS zu seinem "Parsifal"-Konzept: "Es wird in jedem Fall eine kompromißlose Arbeit, die sehr mit meinem Werk verbunden sein wird. Das ergibt dann wohl wieder einen der Kämpfe, die ausgestanden werden müssen."

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