Zementindustrie: Vorwurf des Ökodumpings geht ins Leere

Thermische Verwertung bei der Zementindustrie mit "normaler" Müllverbrennung nicht vergleichbar

Wien (PWK) - Für den Fachverband der Stein- und keramischen Industrie geht der Vorwurf der ARGE Thermische Verwertung, die Zementindustrie strebe für ihre Betriebe einen Sonderstatus bei der Verbrennung gefährlicher Abfälle an, ins Leere. Die Zementindustrie kann prozeßbedingt nicht mit klassischen Müllverbrennern verglichen werden. Die NOx-Emissionen bei der Zementerzeugung sind immer gleich, unabhängig davon, ob Sekundärbrennstoffe eingesetzt werden oder nicht. Aus diesem Grund schreibt die EU-Richtlinie europaweit der Zementindustrie auch beim Einsatz von gefährlichen Abfällen generell keinen NOx-Grenzwert vor. ****

Der Vorwurf eines drohenden Ökodumpings ist nicht zu halten. Die Zementindustrie weist durch ihre speziellen Verfahren und die ausgewählten Ersatzbrennstoffe einen hohen Umweltschutz-Standard auf. Laut der zuständigen EU-Kommissärin Ritt Bjerregaard will die EU-Richtlinie einen gleich hohen Umweltschutz, was aber nicht notwendigerweise idente Emissionsgrenzwerte für verschiedene Verfahren und verschiedene Industrien bedeutet.

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Dr. Richard Kollinger

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