BEETHOVENPLATZ: SCHONENDSTE LÖSUNG VERWIRKLICHEN

Bezirksvorsteher Schmitz zu Ballspielplatz für die Innere Stadt

Wien (ÖVP-Klub) - "In der Frage der Errichtung eines Ballspielplatzes auf dem Beethovenplatz muß die schonendste Lösung verwirklicht werden", erklärte heute der Bezirksvorsteher der Inneren Stadt, Dr. Richard Schmitz, zur neu aufgeflammten
Diskussion über die Lage des Ballspielplatzes, der von der Jugend in der Inneren Stadt schon sehnlichst erwartet wird. *****

Schmitz erinnerte daran, daß die Planung in ständigem Dialog mit den Anrainern erfolgte. "Im vergangenen Winter hat die Bezirksvorstehung die grundsätzliche Entscheidung über die Errichtung eines Ballspielplatzes auf dem Beethovenplatz gefällt. Im zurückliegenden Frühjahr wurden die finanziellen Mittel freigegeben. Es ist bedauerlich, daß die Ferienzeit schon so weit fortgeschritten ist und unsere jüngsten Bezirksbürger noch immer auf den Spielplatz warten müssen. Wir haben die ganze Zeit
hindurch Kontakt mit den Anrainern gehalten, um mit ihnen zusammen den für das Ruhebedürfnis der Anrainer und für das Aussehen des Platzes verträglichsten Standort festzulegen."

Bedauerlicherweise kamen von den Anrainervertretern, die freilich nicht immer Anrainer des Beethovenplatzes sind, keine
konstruktiven Vorschläge. Der erste Vorschlag, den Spielplatz in der Pestalozzigasse zu errichten, war unter den Anrainern selbst umstritten, da er zu mehr Lärmbelastung geführt und Parkplatzvernichtung größeren Ausmaßes mit sich gebracht hätte. Daher kam der Standort im Park auf dem Beethovenplatz zum Zug, wo Bäume den Spielplatz akustisch und optisch abschirmen.

Die selbsternannten Anrainervertreter freilich wandten ein, ein Ballspielplatz hinter Bäumen im Park "verschandle" den Park und passe nicht zum Denkmal für den Musiktitanen, das Kaspar von Zumbusch geschaffen hat und das im Jahr 1880 enthüllt wurde.

Umso unverständlicher ist es, wenn dieselben Anrainervertreter nun mit dem Vorschlag an die Öffentlichkeit treten, den Ballspielplatz mitten auf der Lothringerstraße zwischen Konzerthaus und Beethovendenkmal zu errichten. Ein brutalerer Eingriff ins
Stadtbild als dieser Standort wäre nicht vorstellbar.

"Die Verzögerungstaktik muß endlich ein Ende haben", forderte Schmitz. "Wir müssen endlich beginnen, den Spielplatz für unsere Kinder und Enkel errichten. Das sind wir ihnen schuldig."

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